Klosterneuburg

Erstellt am 07. November 2018, 03:29

von Christoph Hornstein

Zu viel Bauland in der Stadt?. Christoph Hornstein über das neue Stadtentwicklungskonzept.

Auch wenn die Volksseele kocht: Sie wird sich damit abfinden müssen, dass die Stadt von einem massiven Bau-Boom beherrscht wird. Überall neue Wohnblöcke. Die Menschen, die dort in Zukunft leben, werden die Infrastruktur brauchen. Mehr Verkehr, mehr Straßen, schlechtere Luft, mehr Lärm...

Mittlerweile haben alle Fraktionen erkannt, dass dem ein Riegel vorzuschieben ist. Emsig und weitgehend konsensual, arbeitet man an einem neuen Fahrplan der Stadtentwicklung. Ist im neuen Konzept der Hebel gefunden worden, der den Riegel vorschiebt? Nein, sagen sogar die Grünen. 153,6 Hektar – das sind über 1,5 Millionen Quadratmeter – liegen brach in Klosterneuburg und warten, bebaut zu werden. Und dieses Recht kann man nur mit einer Rückwidmung auf Grünland beschneiden. Ohne Entschädigung geht das nur, wenn das Grundstück als Grünland erworben und danach auf Bauland gewidmet wurde. Mit solchen Umwidmungen hat in den 80er-Jahren schon ein gewisser Bürgermeister Schuh Geschichte gemacht.

Man darf gespannt sein, was das neue Konzept so bietet.