Zum Finale patschert?. Über die neuen Ereignisse um das „Schwebende Haus“.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 17. Februar 2021 (03:04)

Wer es auch immer ist, der mit so viel Coolness und Raffinesse die Flächenwidmung und die Bauordnung ausgetrickst hat – es bedarf einigen Gehirnschmalzes, aus einer 50 Quadratmeter großen Gartenhütte eine Designer-Villa zu machen. Geschehen am Kollersteig.

Es lässt aber auch ein Urteil über die Bauordnung zu, wenn es solche Lücken gibt, die das Gegenteil von dem, was der Gesetzgeber will, zulassen. Aber das ist ja Geschichte, denn 2016 wurde dem ja ein Riegel vorgeschoben. Nach wie vor gilt aber, dass im Grünland stehende Häuser – werden sie abgerissen – ihre Existenzberechtigung verlieren. Und neu gebaut darf im Grünland sowieso nicht werden. Zumindest 50 Prozent der Gartenhütte müsste also am Kollersteig 135 stehen bleiben. Aber zu finden ist mit freiem Auge davon nichts mehr.

Ist anzunehmen, dass jemandem, der sich solche Tricks ausdenkt, zum Finale nun so ein patscherter Fehler passiert?

Nein, das ist nicht zu glauben. Da kommt noch was...