Konzept der kleinen Schritte. Martin Gruber-Dorninger über den öffentlichen Verkehr in Klosterneuburg

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 16. September 2014 (17:03)

In einer Bürgerversammlung wollte die Stadtgemeinde in der vergangenen Woche das Ergebnis eines öffentlichen Verkehrskonzeptes präsentieren. In anschaulichen Grafiken wurden zwei Varianten dargestellt, mit eindeutiger Präferenz für die kostengünstigere Variante, die sich auch schnell umsetzen lassen würde, ohne allerdings das Problem an der Wurzel zu packen.

Fest steht, dass Klosterneuburg unter dem motorisierten Individualverkehr leidet. Staus stehen an der Tagesordnung und nur der öffentliche Verkehr kann diese Last von den Schultern der Stadt nehmen. Würden die Öffi-Benutzer nämlich auch noch mit dem Auto fahren, käme der Verkehr sicherlich vollständig zum Erliegen.

Der öffentliche Verkehr geht also alle an. Auch wenn sich manche Autofahrer denken mögen, dass in Öffis investiertes Geld ihnen keinen Nutzen bringt.

Wie immer, ist auch diese Angelegenheit eine monetäre Sache. Ein dichterer Takt würde dem Steuerzahler viel Geld kosten. Profitieren würden davon nicht nur die Öffi-Fahrer, sondern sicher auch die Autolenker.
 

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