Das letzte Puzzleteil?. Über die Transferpolitik des FCK.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 24. Juni 2020 (01:38)

Noch hat der FC Klosterneuburg keine Neuzugänge zu verzeichnen. Das ist nicht weiter tragisch, denn die Mannschaft steht qualitativ zu großen Teilen seit dem Herbst so da, wie man sich das wünscht. Allerdings nicht überall. Im Offensivspiel ging nicht so viel weiter, wie erhofft. Die mehrwöchige Abwesenheit von Johannes Mansbart machte das deutlich sichtbar.

Es ist also kein Geheimnis, dass man jemanden für das offensive Mittelfeld und für die Spitze sucht. Im Mittelfeld bräuchte man einen Flügelflitzer, der das Spiel schnell umschalten kann oder jemanden der in der Mitte das Ruder übernimmt und die notwendige Übersicht mitbringt. Im Sturm bräuchte es hingegen einen Vorbereiter, der den Knipser-Qualitäten von Johannes Mansbart in die Hände, beziehungsweise vor die Füße spielt.

Unabhängig davon, auf welchen Positionen man noch jemanden findet, wird es am wichtigsten sein, dass es sich um einen richtigen Leitwolf handelt, der seinen Mitspielern auch im Vorwärtsgang die Selbstsicherheit und Ruhe vermittelt, die es braucht, um in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf zu bewahren. Noch hat der FCK ein paar Wochen Zeit, diesen Spieler zu finden. Aber das Transferfenster schließt sich langsam und die Auswahl wird mit der Zeit vermutlich nicht größer.