Den Spaß am Spiel fördern. Christoph Nurschinger über effektive Nachwuchsarbeit in Klosterneuburg.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 20. Februar 2019 (01:28)

In Klosterneuburg hat sich in den letzten Jahren ein äußerst positiver Trend bemerkbar gemacht. Immer mehr Teams setzen ihren Fokus auf den wichtigen Bereich der Jugendarbeit und verzichten dabei auf übertriebenen Drill, wollen vielmehr die Begeisterung der Kinder wecken. Die Eishockeyspieler der Eisbrecher oder die Frisbeespieler der Mosquitos zeigten zuletzt, worauf es dabei wirklich ankommt.

Die Kinder sollen Spaß an der Bewegung und am Sport haben sowie am besten ohne unnötigen Druck an die Sache herangehen. Dadurch entwickeln die Nachwuchssportler ganz von selbst die notwendige Freude an der sportlichen Betätigung und bleiben den Vereinen im Gegenzug länger erhalten.

Dass sich eine solche Vorgehensweise langfristig sportlich bezahlt machen kann, sieht man an der U 10 der Eisbrecher. Im bisherigen Ligabetrieb kamen alle Kids unabhängig von ihrem individuellen Können zum Einsatz und durften Erfahrung sammeln. So hat man eine breite Basis für den Verein geschaffen und den Kindern gleichzeitig wichtige Grundwerte vermittelt. Sie sehen, dass jedes Teammitglied einen wichtigen Beitrag leistet und es nicht nur darum geht, am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. So kann der Sportstadt Klosterneuburg eine gute Zukunft bevorstehen.