Der fehlende Puzzlestein. Über die neuen Spieler im FCK-Trikot.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 17. Juli 2019 (01:09)

Bereits vor Beginn der vergangenen Saison war man bei den FCK-Funktionären unsicher, was die Stärke des Mittelfelds betrifft. Während im Tor, in der Abwehr und im Angriff nachgerüstete wurde, hinkte man in der Mitte etwas hinterher.

Im Winter wurde deswegen Moritz Breicha geholt, der bereits bei seinen ersten Einsätzen für mehr Geschwindigkeit im Umschaltspiel der Klosterneuburger sorgte. Auch in Sachen Kampfgeist und Zweikampfverhalten zeigte Breicha rasch seine Qualitäten.

Mit Lukas Schneider kommt nun ein zweiter Spieler mit viel Potenzial im Mittelfeld und Frank Kolesik soll die schwächelnde Außenbahn verstärken.

Damit hätte man alles, an Spielermaterial, was man sich bereits vor der letzten Saison gewünscht hatte, beisammen. In jedem Bereich einen erfahrenen Führungsspieler, der den Kollegen zeigt, wie es geht und daneben junge aufstrebende Talente.

Die neuen könnten wirklich das letzte fehlende Puzzleteil sein, mit dem der FCK ein geschlossenes fußballerisches Bild ergibt. Wenn man gleichzeitig dem Motto treu bleibt, dass man die Jugend verstärkt in die Kampfmannschaft einbindet, sollten auch Verletzungsserien wie zum Beginn der Frühjahrssaison kein allzu großes Problem mehr darstellen.