Die Antwort gab es am Platz. Über (Wort-)Duelle zwischen Flames und Duchess.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 17. April 2019 (01:28)

Im Vorfeld der Halbfinalserie zwischen den Duchess und den Flames gab es einige unschöne Anschuldigungen von Seiten der Wienerinnen. Man warf den Klosterneuburgerinnen vor, das Vertrauen in die eigenen Spielerinnen verloren zu haben und sich fragwürdig verhalten zu haben, da man mit Anzoli-Mpaka und McGarrachan zwei Verstärkungen in die Mannschaft geholt hatte. Die Reaktion der Wienerinnen kam wenig überraschend, denn wer sieht schon gerne zu, wie die Konkurrenz plötzlich an einem vorbeizieht.

Trotzdem ließ die Attacke gegen die jüngeren Spielerinnen der Duchess jene Klasse vermissen, die beide Teams anschließend auf dem Feld zeigten.

Einiges an Klasse hatte jedoch die Antwort der Klosterneuburgerinnen. Trainer Stelzhammer setzte in beiden Begegnungen auf eine äußerst junge Rotation, welche den Flames auch ohne die Neuverpflichtungen auf dem Feld das Leben schwer machte. Hintergrund: McGarrachan wurde in der Semifinalserie nicht eingesetzt, da sie auch verletzt war.

Wer immer noch der Meinung ist, die Duchess würden ihren Spielerinnen nicht vertrauen, sollte einfach den Altersdurchschnitt der beiden Mannschaften betrachten und darüber nachdenken, welches Team in Zukunft nur mit Eigenbauspielerinnen Meister werden könnte.