Ein sinnvoller Abschied. Christoph Nurschinger über den Abgang von Fabricio Vay.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 01. August 2018 (02:02)

Nur ein Jahr sollte die Partnerschaft zwischen den Klosterneuburger Dukes und Fabricio Vay halten. Einvernehmlich wurde die Trennung bekannt gegeben. Bitter ist der Abgang für die Klosterneuburger mit Sicherheit, war der Argentinier doch einer der Spieler mit den meisten Punkten und Rebounds.

Der Grund für die Trennung waren letzten Endes die unterschiedlichen Zielsetzungen von Vay und den Dukes.

Vay, ist mit seinen dreizehn Jahren Erfahrung ein absoluter Bundesligaveteran, konnte in dieser Zeit allerdings keinen einzigen Meistertitel feiern. Anscheinend hat der Argentinier sein Visier jetzt auf dieses Ziel eingestellt und glaubt nicht, dass Klosterneuburg die ideale Umgebung hierfür darstellt.

Die Dukes hingegen, haben sich mit der „Mission 2020“, welche den Meistertitel in zwei Jahren anvisiert, langfristigere Ziele gesteckt, die in ihrem Zeithorizont nicht ganz mit Vays Vorstellungen übereinstimmen.

In Anbetracht dieser entgegengesetzten Vorstellungen wird es für beide Seiten das Beste gewesen sein, sich zu trennen. Vay kann versuchen seinen Traum vom Titel bei einem anderen Klub zu verwirklichen, und für die Klosterneuburger werden so Ressourcen und Spielzeit frei, die gut in junge aufstrebende Spieler investiert werden kann.