Ist Mission 2015 denn möglich?. Daniel Wertheim über die schwierige „Mission 20-15“ des Basketball-Nationalteams.

Von Daniel Wertheim. Erstellt am 30. Juli 2014 (09:37)

Ab 10. August kämpft Österreich um die Teilnahme an der Basketball-EM. Vor 1,5 Jahren hat der Verband diesem Ziel mit der Verpflichtung von Werner Sallomon als Teamchef auch plakativ einen Namen gegeben: „Mission 20-15“. Dazu müsste man in der Gruppe mit Deutschland, Polen und Luxemburg unter den ersten zwei landen. Am Papier gleicht dies eher einer „Mission Impossible“.

Vor einem Jahr scheiterte das Team in der ersten Quali-Phase. Österreich klassierte sich in der Gruppe vor Dänemark und Luxemburg punktegleich mit der Schweiz auf Rang zwei. Doch auch die Schweiz schaffte es nicht, das einzige Ticket gegen 12 andere Nationen zu holen. Sie verlor klar gegen Bulgarien, das schließlich im Finale gegen Estland den Kürzeren zog.

Gegen Bulgarien gewann Österreich nun beim Vier-Nationen-Turnier 78:67. Zwar gab es noch Pleiten gegen Ungarn (65:66 trotz 18-Punkte Führung) und Portugal (62:70) doch als Prognose darf gewagt werden: Österreich ist stärker, als noch vor einem Jahr. Für einen Sieg gegen Deutschland oder Polen wird es allerdings nicht reichen. Zumindest nicht, wenn alles nach rechten Dingen zugeht und die „Mission 2015“ nicht doch in „Mission Impossible“-Manier erfolgreich zu Ende gebracht wird.