Jetzt wird es richtig schwer. Über den Auftakt in die EM-Quali von Österreichs Basketballern.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 26. Februar 2020 (01:19)

44 Jahre lang qualifizierte sich Österreich nicht für eine Europameisterschaft. Um das zu ändern, wurde mit Raoul Korner extra ein Teamchef verpflichtet, der auch lange Erfahrung in der deutschen Bundesliga hat.

Nun absolvierte das Team die ersten beiden Qualifikationsspiele. Mit dabei waren mit Momo Lanegger und Max Hopfgarnter auch zwei Klosterneuburger. Das Ergebnis fiel allerdings eher ernüchternd aus.

Im ersten Spiel, vor heimischer Kulisse in Graz, durfte man sich gegen die Ukraine durchaus Chancen ausrechnen. Doch ganz deutlich siegten schlussendlich die Gäste!

Im zweiten Spiel musste man dann gegen den amtierenden Europameister in Slowenien bestehen. Dort sah zunächst alles nach einem klaren Sieg der Gastgeber aus, ehe die Österreicher eine starke kämpferische Leistung zeigten und sich erst in einem hart umkämpften Schlussabschnitt knapp geschlagen geben mussten.

Nun steht man also schon nach zwei Spielen mit dem Rücken zur Wand und die Aufgabe wird nicht leichter. Im zweiten EM-Quali-Fenster Ende November treffen die Österreicher am 27. November zunächst vor heimischem Publikum auf den ungeschlagenen Tabellenführer Ungarn, ehe man in der Ukraine gastiert. Momentan scheint die Qualifikation in weite Ferne gerückt.