Kein Grund zur Veränderung. Über die Transfers des FCK.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 21. Juli 2021 (01:52)

Ein einziger Neuzugang steht bei den Klosterneuburger Fußballern des FCK nach der Transferzeit zu Buche. Gleichzeitig möchte man an die Leistungen der letzten Saison anschließen und im Spitzenfeld mitspielen, mit ein wenig Glück sogar ein Wörtchen um den Meistertitel mitreden.

Diese zwei Fakten scheinen sich auf den ersten Blick nicht gut zu ergänzen. Besonders, wenn man betrachtet, wie massiv so mancher Konkurrent sich auf dem Transfermarkt bedient hat. Von der finanziellen Not, die einige Geisterspiele in der letzten Saison verhinderte, ist oft nichts mehr zu sehen.

Dass der Weg zum Titel aber nicht über ständige Veränderungen in der Mannschaft führt, hat man bei den Klosterneuburgern gelernt. Erst als die Mannschaft über längere Zeit als Einheit arbeiten konnte, fand man zu jener Stärke, die den Lauf im Herbst ermöglicht hat. Unter den Top-Teams der Liga dürfte das nur ein einziger Verein ähnlich sehen: Der SV Langenlebarn hat sich ebenfalls nur mit einem einzigen Spieler verstärkt und zählt trotzdem ebenfalls zu den Titelanwärtern.