Ruhe einkehren lassen. Über unnötigen Zank zwischen zwei Basketball-Hochburgen.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 17. Februar 2021 (01:33)

Erst in einem Monat kommt es zum nächsten Match zwischen den Gunners und den Dukes. Das ist gut so, denn es braucht Zeit, um die Wogen zu glätten. Auf dem Feld ging es hart zu und der Schlagabtausch befindet sich, auch noch Tage nach dem Spiel, in den sozialen Netzwerken durch die Fans in der Verlängerung.

Einige aufgebrachte Oberwart-Fans unterstellen Clemens Leydolf Absicht bei der Verletzung von Terrence Bieshaar, während die Klosterneuburger sich über den Oberwarter Trainer und seinen Vorwurf des „dreckigen Fouls“ ärgern.

Dabei verlieren viele Beteiligte einige wichtige Faktoren aus den Augen: Spieler agieren in aller Regel ohne jede Verletzungsabsicht und auch mit einem Trainer können einmal die Pferde durchgehen.

Am Montag hat Oberwart in einem Statement klargestellt, dass man Clemens Leydolf keine Absicht unterstellt. Damit sollte sich die aufgeheizte Stimmung endlich beruhigen. Für die Spieler ist die Situation ohnehin bereits geklärt und eigentlich verbindet die beiden Vereine samt Fans eine über Jahre gepflegte Freundschaft.