Schwierig aber dennoch richtig. Über den bedachten Plan des 1. KTV.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 26. Juni 2019 (01:03)

Der 1. Klosterneuburger Tennisverein hatte heuer speziell bei den Herren keinen leichten Weg zu gehen. Man entschied sich vor der Saison, bereits bevor die neue Österreicher-Regelung aufs Tableau kam, auf eine neue und junge Truppe zu setzen und diese jungen Hoffnungsträger dafür langfristig an den Verein zu binden.

Mit dem bei Günter Bresnik trainierenden und erst 18 Jahre alten Luka Mrsic konnte man ein junges Toptalent verpflichten und auch Michael Frank, der noch ein Jahr jünger ist als Mrsic, zählt zu den besten des Landes in seiner Alterskategorie.

Der weitere Plan passt mit diesen gesetzten Schritten zusammen. In der nächsten Saison möchte man mit der selben Mannschaft spielen und im Mittelfeld landen. Danach hat man den Wiederaufstieg in die Bundesliga für den Zeitraum der nächsten drei Jahre im Visier.

Das scheint eine umsetzbare Zielsetzung zu sein, die es den jungen Spielern erlaubt, sich ohne viel Druck zu entfalten und die tatsächlich dazu führen könnte, dass sie das dem Verein in Zukunft mit ihrer Treue danken.

Es war ein schwieriger aber dennoch langfristig gesehen richtiger Schritt der Klosterneuburger, die hoffentlich in ein paar Jahren ernten können, was sie heuer zu sähen begonnen haben.