Vom Bollwerk zur Schießbude

Über die jüngste Niederlage des FCK.

Christoph Nurschinger
Christoph Nurschinger Erstellt am 22. September 2021 | 02:31

13 Gegentore in nur vier Partien sprechen eine deutliche Sprache. Die Klosterneuburger, die in der vergangenen Saison in neun Spielen nur zwei Gegentreffer hinnehmen mussten, patzen in der Verteidigung aktuell am laufenden Band.

Die sportliche Leitung ist dennoch von der Qualität der Spieler überzeugt. „Man ruft aktuell einfach nicht ab, was man kann,“ lautet der Tenor. Das unterstreicht die Mannschaft, indem sie gegen jeden Gegner zumindest phasenweise sehr stark auftrat.

Auch im Vorfeld der Saison war man vom Potenzial des Teams eindeutig überzeugt und signalisierte dies auch der Mannschaft, indem man am Transfermarkt kaum aktiv war. Vielleicht war sich mancher Spieler ob dieser Signale seiner Sache und seiner Position in der Mannschaft zu sicher.

Der Obmann sendet also genau das richtige Signal in Richtung der Mannschaft, wenn er gegen Ladendorf eine Reaktion erwartet und Einsatz sowie Kämpferherz von den Spielern einfordert. Mit einer starken Vorstellung könnte man die Abwärtsspirale gerade noch rechtzeitig stoppen.