Erstellt am 11. Januar 2017, 05:47

von Markus Nurschinger

War wohl nicht der Richtige. Markus Nurschinger über den Abgang von Michael Ojo.

Vier Spiele durfte der Brite Michael Ojo im Klosterneuburger Dress spielen. Nun haben die Klosterneuburger allerdings den Tryout-Vertrag aufgelöst.

Dies kam für manche Fans doch recht überraschend. War Ojo immerhin gekommen, um den jungen Pointguard Clemens Leydolf zu entlasten. Und diese Rolle füllte Ojo durchaus gut aus. 10,5 Punkte und fünf Rebounds schaffte Ojo im Schnitt pro Spiel. Doch für die Klosterneuburger Trainer war das anscheinend nicht gut genug. Man hat ihm die Entlastung von Leydolf auf Dauer wohl nicht zugetraut.

Vermutlich hat sich Ojo aber auch mit seiner Rolle im Team nicht zurecht gefunden. Denn hinter Leydolf wäre er eben nur Backup gewesen. Für einen Legionär, der möglichst viel Spielzeit sammeln und sich beweisen will, vermutlich nicht die beste Ausgangssituation. Mittlerweile hat Ojo aber bereits bei den Gmundner Schwänen angeheuert, um den verletzten Daniel Friedrich zu ersetzen.

Die Dukes, die für Ojo heuer keinen Ersatz mehr suchen werden, spielen die Saison also mit einer reinen Österreicher-Mannschaft zu Ende. Das kann für die junge Truppe um Kapitän Romed Vieider aber auch positiv sein. Denn nun kann man sich hinter keinem Legionär mehr verstecken, sondern muss sich beweisen.