Wie groß ist der Unterschied?. Über das Ende der Saison in der Gebietsliga.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 19. Juni 2019 (01:46)

Wenn der Trainer und der Obmann eines fast abgestiegenen Vereins am Ende der Spielzeit meinen, dass der Unterschied zwischen der Spitze und den Absteigern unfassbar gering war, dann vermutet man als kritischer Beobachter zunächst eine gewisse Form des Selbstschutzes. Kaum jemand würde sich in dieser Situation hinstellen und behaupten, man wäre chancenlos gewesen.

Diesbezüglich kann man den Klosterneuburgern aber keinen Vorwurf machen. Eine Saison wie diese sucht tatsächlich ihres Gleichen. Abgesehen vom Führungstrio Bisamberg, Prottes, Hohenau trennen das restliche Feld nach 28 gespielten Runden am Ende der Saison nur sieben Zähler.

Bei näherer Betrachtung der FCK-Ergebnisse muss man dem Trainerstab in der Behauptung, dass der Unterschied zur Spitze nicht so groß ist, recht geben. Darum kann man sich im Moment nicht viel kaufen, doch von Seiten des Vereins wurden einige Maßnahmen für die Zukunft angekündigt. Vor allem der Übergang von der Jugend in die Kampfmannschaft soll besser funktionieren. So möchte man die größte Stärke des Vereins, nämlich die vorbildhafte Jugendarbeit, auch zu einer Stärke für die Kampfmannschaft machen. Zu wünschen wäre es dem Team und dem Nachwuchs in jedem Fall.