Wo bleibt der Nachwuchs?. Über den Weg in die Zukunft des FCK.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 13. Juni 2019 (01:16)

Noch bleibt dem FC Klosterneuburg ein letzter Strohhalm, an den man sich klammern kann, denn mit ein bisschen Hilfe könnte man den Klassenerhalt schaffen. Unabhängig davon, ob man die nächste Saison in der 1. Klasse oder der Gebietsliga bestreitet, muss man sich aber ein paar sehr essenzielle Fragen für die Zukunft stellen, denn die Zielsetzung der „Mission 2020“ war eine komplett andere. Man wollte sich in Richtung Landesliga orientieren.

Dafür erhielt die Kampfmannschaft eine kräftige Finanzspritze und einen neuen Kern an Spielern. Natürlich musste dieses Team sich zunächst einspielen und klar, der FCK war seit der Winterpause vom Verletzungspech verfolgt, doch das kann nicht die einzige Erklärung für diese desaströse Saison sein.

Viele Akteure ließen in den entscheidenden Momenten den absoluten Siegeswillen und den notwendigen Biss vermissen. Man hatte stellenweise von Außen eher den Eindruck, als würden einige sich hier noch ein gutes Taschengeld verdienen, ehe es endgültig in die Fußballpension geht.

Wäre es für einen Verein, der sich durch seine vorbildliche Jugendarbeit auszeichnet nicht langfristig besser, den Weg für junge Eigenbauspieler zu ebnen, die dem Team auch mit dem Herz und nicht nur mit der Geldbörse verbunden sind?