Zum Siegen braucht‘s Tore. Über die Misere der Kicker des FC Klosterneuburg.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:31)

Acht Runden sind in der Gebietsliga absolviert und der FCK befindet sich in einer Position, die man allzu gut kennt — nur knapp vor dem Tabellenende.

Zu Saisonbeginn war sich die Vereinsriege noch sicher, dass heuer alles anders laufen würde. Nach acht Runden ist (fast) sicher, dass es wieder genauso laufen wird.

Zwei Siegen stehen ein Unentschieden und fünf Niederlagen gegenüber. Auf acht erzielte Treffer, kommen neun kassierte und dem Trainer wurde bereits vor mehreren Runden die Rute ins Fenster gestellt.

Während die Defensive zu den besten der Liga zählt, sind nur Neudorf und Ernstbrunn ähnlich unproduktiv im Offensivspiel. Das mag zum Teil daran liegen, dass Johannes Mansbart für den Großteil der bisherigen Saison ausgefallen war, aber alles an ihm aufzuhängen wäre zu einfach.

Zugegeben, die Klosterneuburger verkaufen sich in jeder Partie besser als es dann das Ergebnis aussehen lässt, das war allerdings auch letztes Jahr so. In fast allen Spielen fehlte nur sehr wenig, um die Niederlage in einen Sieg zu verwandeln, das zählt im Fußball jedoch nichts. Möchte man den Abstiegskampf am Ende der Saison vermeiden, müssen rasch Tore her. Egal ob der Torschütze Mansbart oder Okoro heißt. Wer gewinnen will, braucht Tore.