Erstellt am 01. Oktober 2013, 15:11

Supercup-Sieg sagt wenig aus. Daniel Wertheim über die Genugtuung Supercup-Sieg, aber warum der für die Dukes wenig aussagt. KOMMENTARIn seinem ersten Bewerbsspiel gewann der neue Dukes-Coach Robert Langer gleich den Supercup.

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In seinem ersten Bewerbsspiel gewann der neue Dukes-Coach Robert Langer gleich den Supercup. Der zweite Supercup-Titel in Folge entschädigt ein bisschen für das Viertelfinal-Aus der vergangenen Saison. Und dafür, dass mit BC Vienna einer der Erzrivalen Meister wurde.

Die Klosterneuburger waren die diszipliniertere Mannschaft. Besonders schal schmeckt es da, dass von Vienna nicht ein einziges Vereinsmitglied bei der Siegerehrung anwesend war. Trotz erbitterten Kämpfen am Court soll in der Vergangenheit da schon die ein oder andere Mannschaft Spalier gestanden oder zumindest applaudiert haben. Für die Dukes ist das wahrscheinlich aber auch mehr Genugtuung als Ärgernis.

Doch trotz dieses Sieges sind die Dukes heuer wohl kaum Titelfavorit Nummer eins. Das Spiel stand lange Zeit auf mäßigem Niveau - wenig überraschend zum Saisonauftakt. Da haben die Klosterneuburger davon profitiert, dass sie bis auf den Trainerwechsel in zwei Sommerpausen nur eine einzige (!) Kaderveränderung in der Starting Five vorgenommen haben (Lanegger statt Maresch). Da haben die Wiener noch deutlich mehr Luft nach oben. Ob sie mit der Truppe die internationale Doppelbelastung bestehen, darf jedoch bezweifelt werden.