Barmherzige Brüder: Ohne Termin, aber mit Registrierung. Besucher müssen sich nun bei den Barmherzigen Brüdern in Kritzendorf registrieren. Auch die beiden anderen Heime setzen darauf.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 24. Juli 2020 (03:40)
Seit 15. Juli gilt die neue Regelung in der Pflegeeinrichtung der Barmherzigen Brüder in Kritzendorf.
Barmherzige Brüder

Seit 4. Mai dürfen die Bewohner der Pflegeeinrichtungen in Österreich wieder Besuch empfangen – unter bestimmten Auflagen natürlich. Durch den neuerlichen Anstieg von Corona-Infektionen haben nun die Barmherzigen Brüder in Kritzendorf eine neuerliche Anpassung dieser Richtlinien getroffen. Hier müssen sich Besucher seit dem 15. Juli namentlich registrieren. Auch die beiden anderen Klosterneuburger Pflegeeinrichtungen – das Agnesheim und das Caritas-Haus St. Leopold – setzen auf Registrierung der Besucher ihrer Bewohner.

Musste man sich am Anfang der Lockerungen noch einen Termin ausmachen, um seine Angehörigen und Freunde in den österreichischen Pflegeeinrichtungen zu besuchen, wurden die Regeln in den letzten Wochen sukzessive gelockert. Doch nun gibt es wieder eine kleine Verschärfung. Zwar muss man sich nach wie vor keinen Termin mehr ausmachen, aber die namentliche Registrierung der Besuche wird in den drei Klosterneuburger Pflegeeinrichtungen nun vorgenommen.

Zur Sicherheit für die Bewohner

„Zur Sicherheit der Bewohner sowie der Mitarbeiter wurde mit 15. Juli 2020 der Zutritt in die Pflegeeinrichtung aufgrund der neuen Reisewarnungen angepasst. Ein Besuch der Bewohner ist nur mehr mit namentlicher Registrierung möglich“, wandte sich nun die Direktion der Barmherzigen Brüder an die Besucher ihrer Bewohner. Und weiters wird an die Besucher appelliert: „Besucher, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten nach der Rückkehr aus einem solchen Gebiet von einem Besuch bei ihrem Angehörigen Abstand nehmen.“

Auch die Besucher der Bewohner des Agnesheims werden ersucht, sich namentlich zu registrieren. „Bei den Bewohnerstützpunkten liegen Listen auf, und wir bitten alle Besucher, sich dort einzutragen“, hofft Agnesheim-Direktor Michael Strozer, dass die Kooperationsbereitschaft der Gäste seines Hauses auch weiterhin so hoch bleibt. Außerdem haben Strozer und sein Team vermehrt Augenmerk darauf, dass Besucher in den Wohnbereichen einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Im Caritas-Haus St. Leopold müssen die Besucher zuerst einen Gesundheits-Checkpoint passieren, bevor sie ihre Angehörigen in den Wohnbereichen und den Einbettzimmern besuchen dürfen. „Hier wird Fieber gemessen, die Hände desinfiziert und die Besucher registriert“, erklärt Direktor Mustafa Salkovic. Außerdem wird den Besuchern hier ebenfalls empfohlen, Masken zu tragen und zu den anderen Bewohnern entsprechenden Abstand zu wahren.