Erstellt am 22. Dezember 2017, 19:47

von APA Red

ÖBB-Sprecher und Hofer äußern sich zum Zugunglück. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Verkehrsminister Hofer: Vier mittelschwer und vier leicht Verletzte.

Victoria Heindl

Laut Christopher Seif von den ÖBB waren eine REX- und eine S-Bahn-Garnitur kollidiert. Als Unfallzeitpunkt nannte der Sprecher 17.50 Uhr. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) sagte am Abend zur APA, es gebe vier mittelschwer und vier leicht verletzte Personen. Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 2" flog ein Opfer mit Kopfverletzungen ins Wiener AKH. Der Patient war ansprechbar.

Die Züge waren Hofer zufolge kurz nach 19.30 Uhr bereits evakuiert, außerdem wurde ein Krisenstab eingerichtet. "Wir vermuten, dass die Ursache in einem menschlichen Fehler zu suchen ist, nicht in einem technischen Gebrechen. Aber das wird in den nächsten Tagen noch verifiziert", sagte der Verkehrsminister. Er dankte den Einsatzkräften. "Wir sind alle helifroh, dass es offenbar keine Todesopfer bei dem Unglück gegeben hat.

Aufgrund der Kollision wurde im Abschnitt Klosterneuburg-Weidling - St. Andrä-Wördern der Franz Josefs-Bahn ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet. Die ÖBB wiesen am Abend auf ihrer Website darauf hin, dass 90 Minuten mehr Reisezeit einzuplanen sei.