Stift Klosterneuburg widmet sich "Leid". Die Ausstellung "Was leid tut" zeigt Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten

Von APA, Redaktion. Erstellt am 30. Juni 2020 (16:05)
Kurator Wolfgang Huber (l.) und Anton Höslinger, Assistent des Kämmerers, eröffnen die Jahresschau „Was leid tut“ im Stift Klosterneuburg
Claudia Wagner

Mit der Jahresausstellung "Was leid tut" öffnet das Stift Klosterneuburg am Mittwoch (1. Juli) wieder seine Pforten für Besucher. Die Schau erforscht unterschiedliche Leidensbegriffe anhand von Kunstwerken aus sieben Jahrhunderten, von denen einige eigens für den Anlass geschaffen wurden, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Die Präsentation sei wegen der coronabedingten Verzögerung bis November 2021 zu sehen. In sechs Kapiteln werden u.a. neben dem Sündenfall und der Vertreibung aus dem Paradies auch das Leid Mariens, der in der Ölbergnacht Blut schwitzende Christus und Märtyrer bis in die Gegenwart thematisiert.

Einige Arbeiten hätten laut Kurator Wolfgang Huber "auf den ersten Blick mit klassischer sakraler Kunst gar nichts zu tun". Andere Werke aus unterschiedlichsten Epochen widmeten sich zudem denselben universell menschlichen Phänomenen, sodass sich Parallelen über die Jahrhunderte hinweg feststellen ließen. Begleitend zur Ausstellung sollen im Zwei-Wochen-Rhythmus einige Künstler ihre Werke in Online-Videos erläutern.

 

"Was leid tut" im Stift Klosterneuburg. 1. Juli 2020 bis 15. November 2021. www.stift-klosterneuburg.at/event/was-leid-tut/