3G am Arbeitsplatz: Pflichten für beide Seiten

Die Umsetzung der neuen Regeln funktioniert gut. Nur noch mehr Information wird gewünscht.

Erstellt am 10. November 2021 | 05:26
Lage in Klosterneuburg - 3G am Arbeitsplatz: Pflichten für beide Seiten
Natürlich gilt auch in der Redaktion der Klosterneuburger NÖN die 3G-Regel. Foto: Wagner
Foto: Wagner

Seit Anfang des Monats heißt es: 3G am Arbeitsplatz. Seit über einer Woche wird diese Regelung natürlich auch in Klosterneuburg eingehalten. Und das größtenteils ohne Probleme. Lediglich der Informationsfluss ist für manche Dienstgeber noch ausbaufähig.

Einer der größten Arbeitgeber der Stadt ist sie selbst. In der Stadtgemeinde ist das Personalamt beziehungsweise die Stadtamtsdirektion für die Einhaltung der 3G-Regel zuständig. Eingesammelt und überprüft werden die Nachweise von jeder Abteilung selbst.

„Die Einführung der 3G-Regel stellt kein großes Problem für uns dar, sie schließt einfach an bestehende Dienstanweisungen an und ergänzt diese. Die Kontrolle ist ebenfalls klar, jeder Mitarbeiter hat die entsprechenden Nachweise zu bringen“, freut sich die Stadtgemeinde über die Kooperationsbereitschaft ihrer Arbeitnehmer.

Daher sehe man dort auch der Einführung einer 2G- oder 2,5G-Regelung ohne große Sorgen entgegen.

Fragen zur Umsetzung der Regeln

Auch in kleineren Betrieben läuft die neue 3G-Regelung gut. Diese Erfahrung machte zumindest Hafnermeister und Fliesenleger Kurt Galler bei seinen vier Angestellten. „Ich wünsche mir nur mehr Informationen, was zur Zeit grad gilt“, so Galler.

Bei der Informationsübermittlung trägt derzeit die Wirtschaftskammer einen großen Teil bei. „Wir versenden ständig Newsletter in allen Covid-Bereichen mit allen neuen Anpassungen. Außerdem informieren wir natürlich in persönlichen Gesprächen“, erklärt Friedrich Oelschlägel, Außenstellenleiter der Wirtschaftskammer.

Die meisten Fragen der Klosterneuburger Unternehmer betreffen dabei die konkrete Umsetzung der geltenden Regeln. Hier betont Oelschlägel, dass es keinerlei Aufzeichnungen betreffend des jeweiligen Status der Mitarbeiter gibt. Er appelliert aber auch an das Pflichtgefühl der Dienstnehmer, denn auch diese können bei einem Verstoß gegen die aktuellen Regelungen bestraft werden.

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