Landesfeiertag in Klosterneuburg: Leopold als Vorbild

Der Herrscher sorgte vor rund 900 Jahren für Stabilität. Sein Geist lebt im Ehrenamt weiter.

Erstellt am 17. November 2021 | 04:48
Landespatron - Landesfeiertag in Klosterneuburg: Leopold als Vorbild
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Administrator Prälat Maximilian Fürnsinn stellen am Leopoldi-Feiertag das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Foto: Wagner
Foto: Claudia Wagner

Am 15. November gedenkt das ganze Land eines „Herrschers mit Zukunftsblick“. An seinem ersten Leopoldi-Feiertag im Stift Klosterneuburg unterstreicht Prälat Maximilian Fürnsinn die Bedeutung des Landespatrons und Stiftsgründers: „Mit seinem Menschen- und Gesellschaftsbild, verbunden mit sozialer Verantwortung, sorgte er zu seiner Zeit für soziale Stabilität.“ Und das braucht es in Zeiten wie diesen dringend, betonen Fürnsinn und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unisono. Ein wichtiger Baustein für Stabilität im Land: Ehrenamtliche.

„Alles, was Niederösterreich so besonders macht und in Niederösterreich etwas ganz Besonderes ist, nämlich das Ehrenamt, wollen wir am Landesfeiertag in den Mittelpunkt stellen“, betont Landeshauptfrau Mikl-Leitner, „in Niederösterreich gehen mehr als 600.000 Menschen in ihrer Freizeit einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach. Mehr als die Hälfte der Landesleute engagiert sich freiwillig in einem oder mehreren der über 20.000 Vereine. Ein unglaublicher Schatz, um den uns viele beneiden und den wir hochhalten müssen.“

Das habe sich besonders bei der Pandemie-Bekämpfung gezeigt und auch beim Waldbrand-Einsatz in Hirschwang, wo über 7.500 Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte aus allen Teilen des Landes im Einsatz waren. Am Feiertag will man ihnen danken – aber auch zur Seite stehen. Und zwar mit der Initiative „Service Freiwillige“, die Beratungen und Schulungen anbietet.