Gegensätze und Gemeinsamkeiten am Kulturhügel. Ausverkauftes Doppelkonzert lockte mit Voodoo Jürgens und Cellist Lukas Lauermann.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 12. April 2018 (05:21)
Doppelpack mit gemeinsamer Musik-Leidenschaft: Cellist Lukas Lauermann und Austropop-Star Voodoo Jürgens (v.l.).
NOEN, Wagner

Beide bringen die Saiten zum Glühen. Der eine auf dem Cello, der andere auf der Gitarre. Auf den ersten Blick scheinen Austropop-Star Voodoo Jürgens und Cellist Lukas Lauermann wenig gemeinsam zu haben. Beim Doppelkonzert der „galerie gugging“ fanden die Künstler dann doch Gemeinsamkeiten: die Fingerfertigkeit und die Liebe zur Musik.

Und noch etwas verbindet die Talente: die Beziehung zur Gugginger Kunst. Cellist Lauermann sucht in der „galerie gugging“ Inspiration – der Ausstellung „chaotisch...!“ widmete er sein neues Lied „Sensitive Figure“. Und Voodoo Jürgens: Seine Mutter arbeitete in der Psychiatrie-Kantine. „Als Kind hat sie mich mitgenommen. Da gab es ein Klavier, und die Leute spielten“, erinnert sich der gebürtige Tullner, „das ging so richtig ab!“