Spanier planen die neue B14-Fußgängerüberführung. Eine sechs Meter hohe Brücke wird den IST-Campus und das Spin-Off auf der Plöcking verbinden. Geplant wird der Übergang von spanischen Pritzker-Preisträgern.

Erstellt am 09. März 2017 (04:42)
Ab 2018 soll eine Brücke den IST-Campus und den Technologiepark verbinden. Die Architekten, die die Überführung planen – Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta – wurden mit dem Pritzker-Preis, dem Nobelpreis für Architektur, ausgezeichnet.
NOEN, RCR Arquitectes

Die Anziehungskraft des IST Austria auf Auszeichnungen und Preise dürfte sich nicht nur auf die Wissenschaft beschränken: Die diesjährigen Pritzker-Preisträger Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta vom Architekturbüro „RCR Arquitectes“ planen derzeit die Fußgängerbrücke über die B14.

Die Auszeichnung, die den spanischen Architekten im Mai verliehen wird, wird auch als „Nobelpreis für Architektur“ bezeichnet. Mit dem „Schaffen von Räumen, die mit ihren Kontexten in Diskurs stehen“ überzeugte das Trio die Jury – unter dieser Devise sollen die Bauexperten auch Maria Gugging verschönern.

Verbindung mit Technologiepark

Und zwar mit einer Brücke. Die Fußgängerüberführung wird den IST-Campus mit dem neuen Technologiepark verbinden. 2016 hat das spanische Architekturbüro nach einer einstimmigen Juryentscheidung den vom Land ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewonnen. Die Brücke wird die Bundesstraße auf eine Länge von 80 Metern in einer Höhe von sechs Metern überqueren und rund eine Million Euro kosten.

Für Landeshauptmann Erwin Pröll wird die Fußgängerbrücke ein architektonisches Wahrzeichen für ganz Österreich. „Darüber hinaus ist der Pritzker-Preis für RCR auch ein Nachweis für die Qualität von Architekturwettbewerben in unserem Bundesland.“ Die Überführung soll 2018 fertiggestellt sein.