Johann Bauer notoperiert. Ortsvorsteher Bauer zeigte am Freitagabend alle Anzeichen eines Herzinfarkts und wurde mit Blaulicht ins Spital gebracht. Gefährliche Diagnose: Aortendissektion.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 11. Februar 2015 (14:56)
NOEN, NÖN-Archiv
Ganz Maria Gugging bangte am Wochenende um Ortsvorsteher Johann Bauer.

Der gesamte Ort Maria Gugging bangte ein Wochenende lang um seinen beliebten Ortsvorsteher Johann Bauer. Nach einem Besuch in der Pizzeria „La Strada“ zeigte er plötzliche alle Symptome eines Herzinfarkts, wird ins Spital eingeliefert. Diagnose: Aortariss.

Kurz vor Redaktionsschluss leichtes Aufatmen: Bauer ist wieder aufgewacht und ansprechbar. Was war passiert?

Am Freitagabend traf sich Johann Bauer mit seiner Frau Martina und einer geselligen Runde in der Orts-Pizzeria „La Strada“. Plötzlich soll er alle Anzeichen eines Herzinfarktes bekommen haben. Zufällig befand sich auch eine Ärztin in der Runde, die sofort die Gefahr erkannte und die Rettung rief. Bauer wurde mit Blaulicht vorerst in Landesklinikum Klosterneuburg gebracht, wo er sofort untersucht wurde.

Bauer in St. Pölten aufgenommen

Nach Röntgen und CT war klar: Aortendissektion. Eine Aortendissektion ist ein oft tödliches Ereignis, bei dem die Innenschicht einer Arterie einreißt. Das Risiko: Es kann zur Bildung eines Blutgerinnsels mit dem Risiko eines Schlaganfalls oder einer Embolie kommen.

Bauer wurde im Krankenhaus Klosterneuburg versorgt und sofort ins Landesklinikum St. Pölten gebracht, wo er operiert und in Tiefschlaf versetzt wurde. Montagabend dann die erste gute Nachricht von seiner Ehefrau: „Er ist aufgewacht und hat auch schon reagiert.“

Zum Glück rasch gehandelt

Eine Aortendissektion überleben Patienten nur, wenn Mediziner rasch und richtig handeln, wenn die Diagnose im Krankenhaus rasch gestellt und die richtige Therapie eingeleitet wird. Zum Glück traf das bei Bauer zu. Wäre nicht gerade eine Ärztin anwesend gewesen, die blitzartig reagiert hat – es hätte schlimm ausgehen können.

Ganz Klosterneuburg hofft nun auf baldige Genesung des so beliebten Ortsvorstehers. „Ohne ihn können wir uns Maria Gugging gar nicht vorstellen“, so die schockierten Gugginger.