„Virusalarm in Bleibhausen“: Impfung als Brettspiel. Wenn Schüler zu Pandemieprofis werden: Anhand eines Brettspiels - entwickelt von Wissenschaftern des IST Austria in Maria Gugging und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie - kann eine Virusausbreitung und die Bedeutung von Impfungen spielerisch erforscht werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. Februar 2021 (03:56)
Das IST Austria präsentiert die dritte Auflage des Brettspiels für Jugendliche und Schulen zum Thema Virusausbreitung mit Ergänzung zur Impfung.
IST Austria

Mithilfe des Brettspiels „Virusalarm in Bleibhausen“ verwandeln Kinder Österreichs Wohnzimmer seit Herbst in epidemiologische Forschungswerkstätten. Entwickelt von Wissenschaftern des IST Austria und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie, macht das Spiel anhand der fiktiven Kleinstadt „Bleibhausen“ mit 100 Einwohnern greifbar, wie sich Viren ausbreiten und was wir dagegen tun können. Das Spiel für zuhause und für die Schule geht mittlerweile in die dritte Auflage.

Doch auch in Bleibhausen ist die Zeit nicht stehengeblieben – und es wird bereits fleißig geimpft. Das IST Austria und die Pädagogische Hochschule Wien (PH Wien) präsentieren dazu jetzt extra entwickelte Unterrichtsmaterialien, mit denen Jugendliche und deren Lehrer unter anderem die Rolle von Impfungen bei der Bekämpfung einer Epidemie erforschen können. Auf spielerische Art und Weise verstehen sie epidemiologische Basiskonzepte wie Reproduktionszahl, Krankenhauskapazitäten oder Herdenimmunität und werden zu echten Pandemieprofis.

Das Spiel mit Materialien für die ganze Klasse, Ideen für die Umsetzung im Unterricht und Hintergrundinformationen für die Lehrperson ist als Teacher Edition kostenlos erhältlich, auch Online-Fortbildungen für Lehrende sind geplant. Für Privatpersonen und Familien gibt es die ebenfalls kostenlose Home Edition, zu der man im Internet eine Erweiterung zum Thema Impfung herunterladen kann.

Genauere Infos und Bestellungen: www.ist.ac.at/virusalarm