Mission Titelverteidigung war Überraschungserfolg. Die BK Duchess bezwingen UBI Graz in einem spannenden Endspiel und verteidigen den Cuptitel aus dem Vorjahr.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 02. Februar 2020 (17:13)
Symbolbild
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BK Duchess gegen UBI Graz lautete auch heuer das vielbeachtete Cupfinale, welches im Multiversum in Schwechat ausgetragen wurde. 

Erste Hälfte ging klar an Klosterneuburg. 

Dabei starteten die Raiffeisen Duchess eindeutig besser. Durch Punkte von Kunz und Horvath die auch beide wieder am Rebound exzellente Arbeit leisteten, gingen die Klosterneuburgerinnen mit 6:0 in Führung. Danach zeigten die Titelverteidigerinnen sich speziell von jenseits der Dreierlinie hochprozentig. Nachdem Graz nach fünf Spielminuten mit 13:12 in Führung lag, antworteten die Duchess mit zwei Dreiern von Lisa Zderadicka, einem von Nina Pettinger und einem von Michaela Macho. Die Grazerinnen, die früh in Foulprobleme kamen, waren zu diesem Zeitpunkt abgemeldet und mussten die Duchess auf 24:15 davonziehen lassen, ehe die Viertelpause kam. 

Im zweiten Abschnitt lief dann alles weiterhin für Klosterneuburg. Graz kam in diesem Abschnitti lediglich zu sechs Punkten. Die Duchess trafen zwar nicht mehr so hochprozentig, vor allem da die Wurfauswahl nicht mehr so sauber war, wie im ersten Abschnitt. Dennoch gingen die Klosterneuburgerinnen mit einer 40:21 Führung in die Halbzeit. 

Zusätzlich bitter aus Grazer sicht. Camilla Neumann musste nach einem Foul an Lilla Horvath das Spiel verlassen, da ihr Finger sich nicht mehr in einer wünschenswerten Position befand. 

Graz gehörte die die zweite Hälfte

Im dritten Viertel kontne Neumann dann wieder auflaufen und sorgte kurzfristig für frischen Wind. Die beste Spielerin der Grazer musste dennoch früh vom Feld. Trotz ihrer verletzungsbedingten Zwangspause im zweiten Abschnitt hatte sie bereits im dritten Viertel ihre Foulgrenze erreicht. 

Doch wie bereits im letzten Jahr kämpften die Steirerinnen zurück in die Partie und machten es am Ende noch einmal richtig spannend. Zwischenzeitlich lag der Ausgleich in der Luft, doch die Klosterneuburgerinnen brachten den Vorsprung über die Zeit, um sich mit 63:57 den zweiten Cuptitel in Folge zu holen. 

Schiedsrichter eines Cupfinals nicht würdig

Blamabel war leider, wie auch im letzten Jahr die Leistung der Schiedsrichter, die dem dritten und vierten Viertel ihren Stempel aufdrückten. Eindeutige Pfiffe auf beiden Seiten wurden ausgelassen, nur um im Gegenzug kleinliche Vergehen zu ahnden. Ein derartig spannendes Cupfinale hätte sich eindeutig eine besser Leistung der Unparteiischen verdient. 

Am Jubel der Klosterneubugerinnen änderte das natürlich wenig."Es war ein irres Spiel, wir haben alles gegeben. Wir haben in der ersten Halbzeit dominiert und dann leider ein wenig nachgelassen. Schlussenndlich haben wir aber gewonnen das das ist das Wichtigste. Jetzt wird gefeiert," kommentierte Nina Pettinger den Titel.