Karl W. Paschek eröffnete neue Galerie in Maria Gugging. Am Montag präsentierte Maler Karl W. Paschek seine neue Wirkungsstätte. Der Autodidakt lud sich Freunde zur Eröffnung seiner neuen Galerie ein.

Von Thomas Török. Erstellt am 25. Juli 2020 (03:16)
Ortsvorsteher Johann Bauer, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Winzer Matthias Bauer, Künstler Karl W. Paschek, GemeinderätinBarbara Probst, Ortsvorsteher Johann Fanta, WK-Obmann Markus Fuchs, Norbert Iwancsics und Franz Müllner (v.l.)bei Pascheks Werkstätte.
Török

 Am Montag, 13. Juli, kam es in der neuen Künstlerwerkstatt Karl W. Pascheks zu einer gemütlichen Einladung, bei der die Gäste großzügig mit einer Variation aus Häppchen und dem Wein der Wagramer Winzer Emil & Matthias Bauer bewirtet wurden. So mancher Gast ließ es sich auch nicht nehmen, ein Werk aus Pascheks Galerie zu erstehen.

„Karl Paschek ist bei ‚Licht ins Dunkel‘ stets ein engagierter Unterstützer gewesen, der uns auch heuer für den 12. Dezember eines seiner Bilder zur Verfügung stellt“, erzählte Franz Müllner, der für „Licht ins Dunkel“ tätig ist und auch mit der Agentur Donaukultur Paschek vertritt.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) hob vor allem Pascheks Talent hervor: „Er ist ein wahrer Autodidakt – so ein hohes künstlerisches Niveau würde man sich sonst nicht von einem Quereinsteiger erwarten.“

Auch Ortsvorsteher Hannes Bauer (SPÖ) fand für den Gastgeber nur lobende Worte: „Sein Engagement für Maria Gugging war immer schon sehr bewundernswert. Vor allem seine Unterstützung beim Familienfest ist jedes Jahr immens.“ Bauer weiter: „Ich würde ihn auf Händen durch Gugging tragen!“

Der 1954 in Klosterneuburg geborene Künstler, der ursprünglich als Einzelhandelskaufmann begann, ging später in den Kunst- und Antiquitätenhandel. Von dieser Arbeit inspiriert, begann er sich selbst mit der Malerei aktiv zu beschäftigen. Paschek, der 2007/2008 auch die Kirchenfenster der Lourdesgrotte gestaltete und das „Kreuz des Friedens“ installiert hat, ist bekannt für seine Maltechnik, die seinen Bildern eine unverwechselbare Note verleiht. Seine Kunst wird als positiv, lebensbejahend und meditativ beschrieben. Erfolgreiche Werke Pascheks fanden auch schon den Weg zu Versteigerungen im Wiener Dorotheum und dem Palais Kinsky.

Das Gebäude, das Pascheks Künstlerwerkstätte beheimatet, ist manchen Guggingern vielleicht noch aus früheren Jahren als Disko „Azzurra“ bekannt.