Gültig wählen: Partei vor Vorzugsstimme. Wenn eine Partei und ein Kandidat einer anderen Partei ausgewählt werden, zählt die Stimme für die angekreuzte Partei. Ein Vortrag erklärte, welche Stimmen gültig sind.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 11. Oktober 2017 (03:42)
NÖN
Bei einer Schulung wurde erklärt, wann eine abgegebene Stimme gültig ist.

Die Stimmabgabe soll heuer – anders als im Vorjahr – auf Anhieb korrekt ablaufen. Die Vorbereitungen für eine Wahl ohne Zwischenfälle laufen im Bezirk auf Hochtouren: Beim Vortrag in der Babenbergerhalle stand die richtige Abwicklung der kommenden Wahl im Fokus.

Die rund 90 Teilnehmer, überwiegend Mitglieder von Wahlbehörden, wurden geschult, wie sie die Stimmzettel und die Vorzugsstimmen richtig bewerten. Joachim Weninger von der NÖ Landeswahlbehörde ging auf Fragen ein und erklärte, welche Neuerungen auf die Wahlbeisitzer zukommen.

Ergebnisse vor 17 Uhr nicht veröffentlicht

So dürfen (Teil-)Wahlergebnisse nicht vor der Schließung des letzten Wahllokals (17 Uhr) bekannt gegeben werden, auch nicht über Facebook oder Telefon. Die Stimmabgabe im Lokal hat sich ebenfalls verändert: Wähler dürfen ihr verschlossenes Kuvert selbst in die Wahlurne einwerfen. Auch auf die Grundsätze der Nationalratswahl ging der Vortragende ein: Bei den Vorzugsstimmen gilt das Prinzip Partei vor Name, sofern unterschiedliche Parteien ausgewählt wurden. Wichtig sei, dass am Stimmzettel der Wählerwille klar erkennbar ist, betonte Weninger.

Josef Wanek von der Bezirkshauptmannschaft Tulln freute sich über den Erfolg der Schulung: „Danke an die Mitglieder der Wahlbehörde für das große Interesse und für die Unterstützung bei der Abwicklung der Nationalratswahl 2017.“