Glückwunsch-Besuch in Klosterneuburg erst ab dem 95. Geburtstag

Gemeinderat hat Jahresgrenze bei persönlichen Gratulationen hinaufgesetzt: grundsätzlich nur ab 95er oder 60 Ehejahren, sonst Gratulationsschreiben.

Claudia Wagner
Claudia Wagner Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:13
440_0008_8204887_klo41_10_kl_blumenstrauss_c_shutterstoc.jpg
Die Stadt gratuliert zu runden Hochzeits- und Geburtstagsjubiläen. Das Prozedere wurden an geänderte Bedürfnisse angepasst.
Foto: Symbolfoto: shutterstock/AnastasiaNess

Ein Strauß Blumen, Ehrengaben der Stadt und die besten Wünsche von Rathaus-Vertretern: Wenn Klosterneuburger runde Jubiläen zelebrieren, feiert die Gemeinde mit. Das Prozedere der offiziellen Gratulationen wird künftig aber anderes sein als bisher. Der Gemeinderat hat für die Glückwunsch-Besuche nämlich eine neue Linie beschlossen.

„Beschluss bietet lediglich die Rahmenbedingungen“

„Eine persönliche Überreichung der Ehrengabe der Stadtgemeinde Klosterneuburg an Jubilare soll ab dem 95. Geburtstag sowie an Ehepaare ab der Diamantenen Hochzeit (60 Ehejahre) durchgeführt werden“, heißt es im Entscheid des Stadtparlaments, „zum 90. Geburtstag sowie zur Goldenen Hochzeit (50 Ehejahre) werden grundsätzlich Gratulationsschreiben mit der Ehrengabe versandt. Eine persönliche Überreichung ist damit allerdings nicht ausgeschlossen.“

Anzeige

Die Regelung tritt ab sofort in Kraft, das tatsächliche Prozedere wird an die Covid19-Situation angepasst.

„Dass wir die persönlichen Gratulationen verändert haben, ist den Rahmenbedingungen geschuldet, vorrangig der Pandemie, aber auch der Tatsache, dass erfreulicherweise immer mehr Menschen immer älter werden. Wichtig ist, festzuhalten, dass die Ehrengabe jedem Bürger Klosterneuburgs zusteht und dies natürlich weiterhin so bleibt, unabhängig von persönlicher Gratulation“, betont Rathaus-Sprecherin Gabriele Schuh-Edelmann, „der Beschluss bietet lediglich die Rahmenbedingungen, nach Möglichkeit wird weiterhin persönlich gratuliert.“

Die Glückwunsch-Überbringer – egal ob Vertreter der Stadt oder doch der Postler – kommen nicht mit leeren Händen zu den Geehrten. Für den 90. und 95. sowie ab dem 100. Geburtstag jährlich ist eine Wertobergrenze von 60 Euro für ein Geschenk vorgesehen, für Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit ein Maximalbetrag von 110 Euro.