Leider nein: Aus für die Klosterneuburger. Trotz hoher Qualität verfehlten alle drei Klosterneuburger Kandidaten den Einzug in die nächste Runde.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 17. Mai 2019 (04:48)
Hornstein
Schaffte leider trotz perfekter Stimme den Einzug ins Viertelfinale nicht: Ben Arslan.

Beim Casting am 12. April waren alle begeistert und ziemlich sicher, dass sie ins Weinviertelfinale kommen werden: Ben Arslan, Ekaterina Gaiciuc und Alexander Rupp begeisterte auch Organisator Andy Marek. Doch auf der Show-Bühne in der Tullner Rosenarcade kam dann die große Ernüchterung. Keiner der drei schaffte die nächste Runde.

Ein junges Rechentalent, ein Stand-up-Comedian und zehn Gesangstalente aus den Regionen Hollabrunn, Klosterneuburg, Korneuburg, Purkersdorf und Tulln ritterten auf der Bühne des Tullner Einkaufszentrums um den Einzug ins Weinviertelfinale in Hollabrunn am 21. Juni.

Run auf die Tickets auf das Viertelfinale

Das Casting, die erste große Hürde, hatten alle zwölf bereits bravourös bestanden. Jetzt ging es auf der Showbühne in der Tullner Rosenarcade um sechs heiß begehrte Tickets für das Viertelfinale in Hollabrunn.

Die Moderatoren Andy und Lukas Marek verstanden es in bewährter Weise die Stimmung anzuheizen und die Spannung bis zur letzten Minute aufrecht zu erhalten.

Und das waren die zwölf Starter:

Nadja Weißmann , zwölf Jahre jung aus Katzelsdorf sang „When We Were Young“ von Adele, wobei sie von Moritz, einem Freund ihrer Schwester, am Klavier begleitet wurde.

Der 28-jährige Klosterneuburger Ben Arslan trat mit seiner Eigenkomposition „Computer“ an und begleitete sich selbst auf der Gitarre.

Ebenfalls aus Klosterneuburg kommt Ekaterina Gaiciuc (13), die „I Want To Break Free“ von Queen zum Besten gab.

Die 15-jährige Maria Antonia Vargason aus Kirchberg war im Vorjahr noch unter dem Künstlernamen Joya Wolf dabei. Diesmal sang sie „All Of Me“ von John Legend.

Unter dem Künstlernamen „Nikorrekt“ betrat der Klosterneuburger Stand-up-Comedian Nikolaus Nagl (28) die Bühne.

Für Staunen sorgte die erst neunjährige Munguntuya „Mungi“ Sarantuya (9) aus Hollabrunn mit ihrem blitzschnellen Kopfrechenvermögen.

„Dancing On My Own“ von Calum Scott sang Verena Dober (17) aus Au (Korneuburg) die sich an der Gitarre selbst begleitete.

Auch der 13-jährige Tim Österreicher spielte selbst Gitarre und sang „Perfect“ von Ed Sheeran.

Alexander Tamas Rupp (22) aus Korneuburg gab „Rather Be“ zum Besten.

Mit ihrer klassisch gebildeten Stimme sang Kamilla Kolnhofer (14) aus Zwentendorf „O Mio Babino Caro“ aus einer Puccini-Oper.

Berührend: Daniela Mühlberger (32) aus Puch sang „Du lebst in mir“, einen Song von Helene Fischer, den sie für ihren unerwartet verstorbenen Mann umtextete.

Zu guter Letzt betrat Vanessa Weissenberger (15) aus Purkersdorf die Bühne und sang „If I Ain’t Got You“ von Alicia Keys.

Die Jury machte sich die Entscheidung nicht leicht, 40 Prozent der Wertung kamen aber auch diesmal vom Publikumsvoting und in zwölf Minuten gingen sage und schreibe 1.924 Anrufe von Fans für ihre jeweiligen Favoriten ein. „Das Niveau war sehr hoch, noch höher als im Vorjahr,“ wie Andy Marek betonte, letztendlich konnten aber nur sechs den Aufstieg schaffen und das sind: Daniela Mühlberger, Mungi Sarantuya, Kamilla Kolnhofer, Tim Österreicher, Verena Dober und Vanessa Weißenberger.

Sie treten am Freitag, 21. Juni, um 19 Uhr im Hollabrunner Stadtsaal im Weinviertelfinale an.

Leider hat es kein Klosterneuburg bis ins Viertelfinale geschafft.