Öffis: Was bringt's - Was darf es kosten?. Versammlung / Stadt rief, nur wenige sind gekommen. Experte Sammer präsentiert im Rathaus das Ergebnis des Öffi-Verkehrs-Konzeptes.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 16. September 2014 (17:03)
Verkehrs-Stadtrat Willibald Eigner, Referatsleiter Bernhard Klammer und Gerd Sammer bei der Bürgerversammlung im Rathaus.
NOEN, Gruber

KLOSTERNEUBURG / In einer Bürgerversammlung wollte die Gemeinde das Volk vom Ergebnis des Öffi-Konzeptes, erstellt durch die Firma Sammer und Partner, informieren. Die Stadtgemeinde rief zwar, gekommen sind aber nur wenige.

„Vermutlich das schlechte Wetter“, mutmaßte Verkehrsstadtrat Willibald Eigner. „Die Stadt hat es verabsäumt die Bürger ordentlich über diese Veranstaltung zu informieren“, fand einer von nur vier anwesenden Bürgern einen anderen Grund für den schlechten Besuch.

Zwei Varianten mit deutlicher Präferenz

Nichtsdestotrotz präsentierte Gerd Sammer das Ergebnis seines Konzeptes. Dabei ging man ursprünglich von zwei Varianten aus.

Variante I: Die vorhandene Infrastruktur beibehalten und kleine Dinge ändern.

Variante II: Zwei zentrale Punkte, die von Regional- und Stadtbussen sternförmig angefahren werden. Eine höhere Vertaktung des Bahnbetriebes soll die Passagiere dann zu ihrem Zielort befördern.

Die Hauptkriterien für die Auswahl einer der beiden Varianten fasste Gerd Sammer treffend zusammen: „Was bringt’s – Was darf es kosten?“.

Sammer und auch Stadtrat Willibald Eigner schlugen Variante I vor. Die Firma Sammer gab aber zu bedenken, dass der Platz am Niedermarkt neu ausgerichtet gehörte. Ein weiteres Thema war der Kreisverkehr beim Bahnhof Weidling. Hier soll eine Ampel dafür sorgen, dass sich Staubildung minimiert.

Die Nutzung der bestehenden Straßenbahn-Trasse durch die Klosterneuburger Busunternehmen im Wiener Stadtgebiet wurde ebenfalls angesprochen.

Sammer stellte auch noch eine Mischform der beiden Varianten vor: „Klosterneuburg wird wachsen, da sollte man sich Gedanken über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs machen.“

Das Konzept landet nun im Verkehrsausschuss, Umsetzungen werden dann im Gemeinderat beschlossen.
 

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