Polizei warnt: „Alle Augen offen halten!“. Unbekannter Einbrecher treibt seit Wochen in der Stadt und im Umland sein Unwesen. Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 23. Juli 2014 (08:39)
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Die Serie von ungeklärten Einbrüchen in und um Klosterneuburg scheint kein Ende zu nehmen. Auch in der vergangenen Woche schlug ein unbekannter Täter wieder viermal zu.

„Er hat es auf schnelle Beute abgesehen“

„Die Dunkelziffer könnte aber auch höher sein. Vielleicht wurden manche Einbrüche gar nicht bemerkt“, mutmaßt ein Polizist aus Klosterneuburg. Die Masche scheint jedes Mal dieselbe. Der Täter steigt über einen Gartenzaun, kommt nicht über die Straßenseite. Dort probiert er sein Glück und schaut, ob die Häuser abgesperrt sind. „Er ist aber auch schon mehrmals über Fenster in die Gebäude eingestiegen“, warnt der Kriminalist.

Sein Unwesen trieb der unbekannte Täter in Höflein und Kritzendorf und auch im Bereich des Durchstichs. „Gestohlen wurden Bargeld, Schmuck und manchmal auch Zigaretten. Er hat es auf schnelle Beute abgesehen“, berichtet der Polizist.

Polizei will Täter auf frischer Tat ertappen

Die Klosterneuburger Beamten werden nun in den kommenden Wochen vermehrtes Augenmerk auf diese Gegend legen. Gleichzeitig ruft die Polizei auch zu mehr Aufmerksamkeit auf: „Sobald einem etwas verdächtig erscheint, sofort den Telefonhörer in die Hand nehmen und den Vorfall unter 133 melden“, bittet der Beamte die Bevölkerung um Mithilfe.

Die bevorzugte Tatzeit des unbekannten Täters ist in den späteren Nachmittagsstunden und in den frühen Abendstunden. „Die Augen auf alle Fälle offen halten“, empfiehlt der Polizist. Gleichzeitig sollte man sich auch als Hauseigentümer ständig vergewissern, ob die Türen alle verschlossen sind.

Schon in den Vorwochen Einbrüche dokumentiert 

Bereits in den Vorwochen schlug der unbekannte Täter schon mehrmals zu (die NÖN berichtete). Die Polizei nimmt jede Tat genauestens unter die Lupe und kann so auch anschließend die Tat dem Täter zuordnen. Das eine oder andere Mal hat der Einbrecher bereits verwertbare DNA-Spuren hinterlassen.

„Wir gehen davon aus, dass es sich stets um ein und denselben Täter handelt“, hofft der Klosterneuburger Beamte auf ein schnelles Lösen des ungeklärten Einbrecherrätsels.