Sechs Arten entdeckt. Nach Vortrag von Fledermausschützern ging es auf ins Freie, um die Flattermänner mit eigenen Augen zu sehen. Zwei Kästen an Karl-Mühldorf-Heim montiert.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 13. Juni 2014 (09:26)
Organisatorin Jutta Lubich, Birgit Rotter, Andrea Mayerhofer, Inge und Gerhard Smrcek, Katharina Bürger vom KFFÖ, Dieter Angermair, Waltraud Balaska, Christian Lütgen, Gudrun Gesslbauer, Willi Los, Ursula Kohut, Adelheid Skalik und Michael Lindenthal von der Brötchenmanufaktur Klosterneuburg (v.l. stehend), Michael Maritsch und Karin Angermair (hockend) waren einige der Besucher bei der Fledermaus-Wanderung.Martin Gruber-Dorninger
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SCHEIBLINGSTEIN / Recht heiß war es vergangenen Sonntag, dennoch kamen etwa 70 Personen, um der Fledermaus-Wanderung am Scheiblingstein im Karl-Mühldorf-Heim beizuwohnen.

Organisatorin Jutta Lubich durfte dazu den Obmann des Vereins „Wir Scheiblingsteiner“ Alfred Wimmer begrüßen und Preise für die besten Fledermauszeichnungen und -Bilder an die Scheiblingsteiner Kinder überreichen. Birgit Rotter, Fledermausreferentin der Österreichischen Bundesforste, und Katharina Bürger von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und –forschung (KFFÖ) führten mit einem spannenden Vortrag über die Flattertiere in den ereignisreichen Abend ein.

Interesse an Batman war riesengroß 

Groß war die Resonanz der Zuhörer, die die beiden Vortragenden anschließend mit Fragen löcherten. Scheiblingstein scheint auch ein geeignetes Pflaster für Fledermäuse zu sein, denn die Wissenschaftler entdeckten bereits sechs verschiedene Arten. Mit frischem Wissen derart angereichert, machte sich das Publikum dann auf in die Natur, um vielleicht die eine oder andere Fledermaus mit eigenen Augen zu erfassen oder mit sensibilisierten Ohren zu hören. Während der Wanderung wurden außerdem die von der Firma Bacardi gestifteten Ersatzquartierkästen für Fledermäuse montiert. Zwei dieser Kästen wurden an der Westseite des Karl-Mühldorf-Heims befestigt.