„Siedlung ist Kulturgut“. Mit der Interessensgemeinschaft „Kulturinsel Strombad Kritzendorf“ wollen Thomas Konsel und Heimo Wilfang das Strombad zum Kulturgut erheben und den Siedlern helfen.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 11. April 2014 (15:20)
NOEN, Hornstein
Thomas Konsel (l.) und Heimo Wilfan sind die Initiatoren einer neuen Interressengruppe, die sich um das Strombad Kritzendorf und seine Siedler kümmern wird.

„Die Hochwasserkatastrophe des Vorjahres hat uns näher zusammengebracht“. Das ist der Grund, warum es ab sofort einen neuen Zusammenschluss der Strombad-Siedler gibt: Die „Kulturinsel Strombad Kritzendorf“.

Thomas Konsel und Heimo Wilfan sind die Initiatoren und die führenden Köpfe der Interressensgemeinschaft (IG): „Nach dem Hochwasser sind wir noch näher zusammengerückt, und es sind viele Ideen entstanden. Da lag es auf der Hand, alle Kräfte zu bündeln.“

Entstanden ist alles im Herbst und im Winter des Vorjahres. Die Initiatoren schließen auch nicht aus, dass aus der IG einmal ein Verein wächst. Dieser will aber auf keinen Fall in Konkurrenz mit dem bestehenden Siedlerverein treten. Denn der „Kulturinsel“ geht es nicht nur um die Siedler. Sprecher Heimo Wilfan: „Es geht uns darum, Kulturgut zu erhalten. Kulturgut, auf das wir stolz sein können.“

"Inselbewohner sind auch ein bisschen verrückt"

Daher ist die „Kulturinsel“ auch offen für Mitglieder, die nicht im Strombad wohnen. Derzeit gibt es sechs Arbeitsgruppen, die sich um die Belange des Strombads und der Siedler kümmern. Sie arbeiten autonom und berichten über den Fortschritt bei den Versammlungen.

Wie es zum Namen „Kulturinsel“ kommt? Thomas Konsel: „Wir sind ja eine Insel, und die Inselbewohner sind auch ein bisschen verrückt. Das passt zu uns.“ Eine verrückte Kulturinsel kann und soll auch Brücken schlagen, so Konsel. Alle werden eingeladen, bei den „Strombadlern“ mitzumachen.

Genauere Information gibt es auf www.kulturinsel.at