Sanierung bringt Einbahn am Klosterneuburger Stadtplatz. Vom 1. bis 10. Juli gibt es am Stadtplatz und am Niedermarkt nur eine Spur in Fahrtrichtung Wien. Der Grund: Die Fahrbahn muss saniert werden.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 19. Juni 2019 (04:01)
Hornstein
Vom 1. bis 10 Juli sind der Stadtplatz und der Niedermarkt nur mehr einspurig befahrbar. Der Grund: Die Fahrbahn wird saniert.

Wer glaubt, in der Urlaubszeit endlich sein Auto staufrei bewegen zu können, irrt gewaltig. Denn Urlaubszeit ist auch Baustellenzeit, und da bekommt Klosterneuburg diesen Sommer einiges ab. Wie von der Stadtgemeinde verlautbart wurde, ist es notwendig, den Straßenbelag am Stadtplatz und am Niedermarkt zu sanieren, was eine Reduktion auf nur einen Fahrstreifen bedingt.

Von 1. bis 10. Juli wird am Stadtplatz und am Niedermarkt die dringend notwendige Fahrbahnsanierung in Angriff genommen, der Belag wird komplett abgefräst und neu errichtet. Der Stadtplatz wird ab der Albrechtstraße bis zum Niedermarkt saniert, der Niedermarkt bis zur Hundskehle. Während der gesamten Bauarbeiten werden Stadtplatz und Niedermarkt als Einbahn mit Fahrtrichtung Wien geführt, die Straße ist halbseitig gesperrt. Die Umleitung in Fahrtrichtung Tulln erfolgt über die Umfahrungsstraße. Ausgenommen sind Kreuzungen und Aufpflasterungen.

Service für die Fußgänger

Erst 2009 wurde der Stadtplatz in seiner heutigen Form gestaltet. Auch die Fahrbahn wurde neu gemacht. „Wir schauen da besonders auf die Fußgänger, deren Bewegungsfreiheit durch Fahrrillen und Unebenheiten schon sehr eingeschränkt ist“, so die Pressestelle des Rathauses, die betont, dass es bei so starker Verkehrsfrequenz, wie sie am Stadtplatz und Niedermarkt herrscht, ganz normal ist, dass die Straße alle zehn Jahre saniert werden muss.

Um dann nicht wieder eine Baustelle am Stadtplatz zu haben, wird bei dieser Gelegenheit auch gleich der notwendige Kanal für das geplante öffentliche WC eingebaut. Ob es wirklich kommt, steht noch nicht fest.

Zwei Tage und zwei Straßensperren?

Verschärft wird die Situation durch die Totalsperre der Kritzendorfer Enge beim Amtshaus ab dem 8. Juli. Da überlappen sich beide Baustellen zwei Tage lang. Wer in dieser Zeit von Wien ins Kritzendorfer Strombad fährt, wird über die Umfahrung zum Interspar-Kreisverkehr geleitet, danach muss man wieder stadteinwärts zur Holzgasse über Hadersfeld nach Greifenstein und über Höflein nach Kritzendorf.

Kann man die Sanierung der Fahrbahn am Stadtplatz nicht eine Woche verschieben? „Vielleicht ist wetterbedingt ein schnelleres Arbeiten möglich, und die Baustelle am Stadtplatz wird früher fertig“, so die Hoffnung der Pressestelle. Für Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager gibt es da noch Spielraum: „Wenn alles optimal läuft, kann es sein, dass es zu keiner Überschneidung kommen wird.“