Wie schaut’s 2030 in Klosterneuburg aus?. Mit der Auflage zum Stadtentwicklungskonzept gibt es vom 17. Juli bis 28. August erneut die Möglichkeit, über die Entwicklung von Klosterneuburg mitzureden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juli 2019 (02:00)
privat
Klosterneuburg

Am 17. Juli startet das Auflageverfahren zum Stadtentwicklungskonzept STEK 2030+. Die Bevölkerung hat nun sechs Wochen Zeit, um Einsicht zu nehmen und Stellungnahmen abzugeben, bevor das neue örtliche Entwicklungskonzept beschlossen wird. Durch Fragebögen, bei Denkwerkstätten und im Rahmen der Stadtentwicklungskonferenz konnten sich die Klosterneuburger an der Entwicklung ihrer Stadt beteiligen.

Die nun vorliegenden Unterlagen sind das Ergebnis eines zweijährigen Arbeits- und Entscheidungsprozesses auf vielen Ebenen. Grundtendenz ist die Berücksichtigung der Klimaveränderungen und die Einschränkung von Bauvolumen.

Dabei wurden breite Grundlagen geschaffen – mit der Unterstützung von Experten, aus der Evaluierung des bisher geltenden Entwicklungskonzeptes aus dem Jahr 2004, und nicht zuletzt mit dem Feedback aus der Bevölkerung durch Fragebögen, Denkwerkstätten sowie eine Stadtentwicklungskonferenz.

Auch die Arbeit von Interessensvertretungen sowie der politischen Steuerungsgruppe ist eingeflossen. Alle Beteiligten haben dazu beigetragen, die Inhalte zu definieren, um die Stadt einen großen Schritt voranzubringen und sie für die stadtplanerischen Herausforderungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte zu rüsten.

Mit dem STEK 2030+ soll das Bewusstsein gestärkt werden, dass die Entwicklung einer Stadt nicht allein durch die Ziele und Maßnahmen eines Konzepts bestimmt wird. Mit einem solchen Planungsinstrument werden die Leitlinien für die Handlungen der Stadtpolitik und somit der Stadtverwaltung gesetzt.

Jeder hat das Recht, eine Stellungnahme zu diesen Entwürfen abzugeben. Diese muss in schriftlicher Form bis spätestens 28. August 2019 bei der Stadtgemeinde vorliegen.