Oper Klosterneuburg mit neuen Namen und alten Bekannten. Vorjahrs-Hoffmann Zurabishvili, Staatsopern-Mezzosopran Margarita Gritskova, Karina Flores.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Februar 2020 (04:40)
Der Kaiserhof im Stift Klosterneuburg wird wieder zur klangvollen Opernbühne.
Roland Ferrigato

Nun steht die Besetzung der diesjährigen Produktion der operklosterneuburg (Giuseppe Verdis „La Forza del Destino“) größtenteils fest – und scheint wieder vielversprechend zu sein. Dabei gibt es auch ein Wiedersehen und -hören mit bereits Klosterneuburg-erfahrenen Sängerinnen und Sängern.

Wie etwa mit dem georgischen Tenor Zurab Zurabishvili, der schon 2016 bei der oper-klosterneuburg debütiert hat: als Canio im „Bajazzo“). Und im Vorjahr gab er in „Hoffmanns Erzählungen“ die Titelrolle. Diesmal übernimmt er die Partie des Don Alvaro. Wer seinen Gegenspieler Carlo singt, ist noch nicht bekannt. Doch sonst sind alle Mitwirkenden publik.

Ein Wiedersehen gibt es auch mit Staatsopern-Mitglied Margarita Gritskova. Sie begeisterte im Vorjahr als Muse/Niklausse und 2017 beim „Comte Ory“als Page, diesmal ist als junge Zigeunerin Preziosilla mit dabei.

Die russische Sopranistin Karina Flores konnte als Donna Leonora gewonnen werden. Sie studierte am Rachmaninow-Konservatorium in Rostow und an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, gewann Preise beim Galina-Vishnevskaya-Wettbewerb in Moskau sowie bei den Wettbewerben „Ottavio Ziino“ in Rom und „Flaviano Labo“ in Piacenza. Sie sang unter anderem an der Moskauer Helikon Oper, am Mikhailovsky Theater St. Petersburg, am Teatro di San Carlo in Neapel und am Landestheater Innsbruck. 2016 wurde Karina Flores in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“ für den Österreichischen Musiktheaterpreis in Wien nominiert.

Comeback von Marian Pop als Fra Melitone

Kammersänger Walter Fink wird mit seinem sonoren Bass dem Marchese di Calatrava die angemessene Würde verleihen. Und wem der Name Marian Pop etwas sagt, dem ist vielleicht auch der Auftritt des rumänischen Baritons als Belcore in Klosterneuburg in Erinnerung. Was allerdings schon ein gutes Gedächtnis erfordert, denn das war bereits 2002. Seither hat Pop internationale Karriere gemacht: Jüngst gastierte er als Valentin in Leipzig, als Germont in Meiningen, als Cyrano in Detroit und als Barnaba in „La Gioconda“ in Innsbruck. Engagements führten ihn unter anderem nach Detroit, Miami, Leipzig, Santiago de Chile. Nun singt er den Fra Melitone.

Den Franziskanerpater Guardiano singt Matheus Franca, Lukas Johan debütiert als Alkalde/ Chrirug, die erst 17-jährige Anja Mittermüller, eine Entdeckung der Herbsttage Blindenmarkt, gibt Leonoras Zofe Curra.

Premiere ist am Samstag, 4. Juli, weitere Vorstellungen folgen bis 31. Juli. Die Aufführungen finden in italienischer Sprache mit deutschen Texteinblendungen statt.

Information sowie Karten auf www.operklosterneuburg.at. Beim Frühbucherbonus bis 29. Februar wird Ermäßigung von zehn Prozent auf Vollpreiskarten gewährt (ausgenommen Premiere, Rotary, Oper für Kinder).