„woombikes“ wächst und bleibt Klosterneuburg treu. Das Start-up hat eine neue Halle gemietet und bleibt Klosterneuburg treu. Appell des Unternehmens an Familien: Unterstützt lokale Fahrradhändler in schweren Zeiten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. März 2020 (03:06)
„woom“-Gründer Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld vergrößern ihren Betrieb: In Klosterneuburg wurde eine neue Halle angemietet. Die Unternehmer bitten, lokale Fahrradhändler zu unterstützen.
Andreas Rhomberg

140.000 Kinderfahrräder hat die „woom GmbH“, die im Gewerbepark ihre Zentrale hat, im Vorjahr in 30 Staaten der Welt verkauft. Bis zum Jahr 2025 will die stark wachsende Start-up-Firma ihr Absatzgebiet auf rund 100 Länder erweitern. In der Expansion bleibt der Betrieb Klosterneuburg treu – und vergrößert sich mit einer neuen Halle.

„woombikes“ verfügt nun über eine Gesamtfläche von rund 3.200 m und bietet Platz für bis zu 15.000 Räder. Die neue Halle hat mehrere Tore, so werden unterschiedliche An- und Auslieferpunkte möglich, um verschiedenen Vertriebskanälen gerecht zu werden.

Eine rasche Lieferung garantiert die enge Zusammenarbeit mit den Paket-Dienstleistern. „Mit FedEx und neuer Halle sind wir für unser Wachstum gut aufgestellt“, freut sich „woom“-CEO Marcus Ihlenfeld. Derzeit können wegen Corona zwar Engpässe auftreten, Maßnahmen gegen das Virus stellen die 2013 gegründete Firma vor Herausforderungen.

Das Unternehmen richtet einen Aufruf an Familien und bitten sie, lokale Fahrradhändler in schweren Zeiten zu unterstützen. „Selbst wenn diese fürs Erste geschlossen haben: Ruft eure Händler in Klosterneuburg und Umgebung an und überlegt gemeinsam, wie Ihr euer Fahrrad dort kaufen könnt“, appelliert Ihlenfeld. Manche Händler bieten Bestellung und Lieferung über eigene Online-Shops. „Wir hoffen jedenfalls, dass es auch in Zukunft noch einen breit aufgestellten Fahrradfachhandel gibt, und werden versuchen, unsere Partner in dieser Zeit so gut es geht zu unterstützen. Fahrradfahren ist ja derzeit möglich und wird als Familiensport stark nachgefragt - natürlich sollte man sich dabei an die Sicherheitsempfehlungen halten“, so Ihlenfeld.