Startschuss für den Pius-Parsch-Preis. Das Pius-Parsch-Institut und die Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft vergeben im Jahr 2019 zum sechsten Mal den Förderpreis.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Juni 2019 (03:32)
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Der Augustiner-Chorherr Pius Parsch leistete durch seine publizistische Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur liturgischen Bewegung.

Der Pius-Parsch-Preis zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung mit dem Schwerpunkt Liturgische Bewegung dient der Förderung des theologischen, insbesondere des liturgiewissenschaftlichen Nachwuchses. Die Auszeichnung ist mit 6.000 Euro dotiert und wird seit 2009 im Zweijahresrhythmus ausgelobt.

Das Pius-Parsch-Institut und die Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft Klosterneuburg vergeben im Jahr 2019 zum sechsten Mal einen Förderpreis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Liturgiewissenschaft. Ausgezeichnet werden wissenschaftliche Arbeiten von erheblichem Niveau, vorrangig Habilitationsschriften, Dissertationen, andere Monographien, in Einzelfällen auch wissenschaftlich bedeutungsvolle Aufsätze oder exzellente Lizentiats- oder Magisterarbeiten. Die eingereichten Studien sollen die Anliegen Pius Parschs und der Liturgischen Bewegung thematisieren. Arbeiten, die liturgietheologische oder ökumenische Aspekte bei Parsch behandeln, werden vorrangig berücksichtigt. Die Arbeiten sollen nicht älter als drei Jahre sein.

Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bei Vorliegen gleichwertiger eingereichter Studien behält sich das Kuratorium eine Preisteilung vor.

Die Preisverleihung erfolgt am 7. Dezember 2019 in der Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud durch den Protektor, Propst Bernhard Backovsky.

Neues Buch ist im Handel

Der 16. Band der Reihe „Pius Parsch Studien“ mit dem Titel: „Sakramentale Feier und theologia prima. Der Vollzug der Liturgie als Anfang und Mitte der Theologie. Klosterneuburger Symposion 2018“ ist erschienen. Herausgegeben von den Universitätsprofessoren Andreas Redtenbacher und Markus Schulze. Der Band regt dazu an, die Feier des Gottesdienstes im Leben der Kirche und im theologischen Denken als jene erste Quelle, aus der sich der christliche Geist nährt, bewusst zu machen. Das Buch versammelt Beiträge eines gemeinsamen Symposions der Hochschule Vallendar und des Pius-Parsch-Instituts für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg anlässlich des 65. Geburtstages von Andreas Redtenbacher.