Startschuss für „e5“ Team. Startworkshop zum „e5“-Programm mit Vertretern der Energie- und Umweltagentur sowie Verwaltung und Politik stand im Zeichen der Analyse der bereits gesetzten Maßnahmen.

Erstellt am 30. Oktober 2017 (13:55)
NOEN, Spitzbart
Das „e5“-Team mit Stadtrat Roland Honeder (Mitte) als Teamleiter stürzt sich in die Arbeit.

Nachdem der Gemeinderat im Juni die Teilnahme am „e5“, dem europäischen Energie- und Klimaschutzprogramm, beschlossen hatte, wurde mit dem Startworkshop nun die Arbeit begonnen. Mit der Teilnahme am „e5“-äProgramm für energieeffiziente Gemeinden bekennt sich die Stadtgemeinde aktiv zum Klimaschutz und stellt sich dem nationalen und internationalen Vergleich.

Ziel des „e5“-Programmes ist es, langfristige Klimaschutzmaßnahmen zu setzen und deren Wirksamkeit zu evaluieren. Je nach Grad der erreichten Energieeffizienz erhält die Gemeinde bis zu fünf „e“. Die Bewertung erfolgt von unabhängigen Experten, daher gilt das „e5“-Programm als die Champions League der energieeffizienten Gemeinden.

Engagierte Bürger werden eingebunden

„Hauptthema des ersten Treffens war die Analyse von bereits bestehenden Maßnahmen“, erklärt Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart. Da Klosterneuburg die einwohnerstärkste Gemeinde Niederösterreichs ist, die am „e5“-Programm teilnimmt, und in den letzten Jahren viele Maßnahmen im Bereich Klimaschutz gesetzt hat, wird diese Arbeit sehr intensiv werden. „Traurig stimmt mich allerdings, dass die Grünen beim Auftaktworkshop nicht mitgearbeitet haben. Ich hoffe aber, das ändert sich noch“, zeigt sich Teamleiter Roland Honeder enttäuscht.

Spitzbart abschließend: „Nach der Bestandsaufnahme der aktuellen Klimapolitik in Klosterneuburg wollen wir im Frühjahr engagierte Bürger mit in das ‚e5‘-Programm einbinden, um auch deren Wissen und Können für unsere Stadt zu nutzen.“ Weiters seien Infoveranstaltungen, in denen sich alle Bürger für den Klimaschutz einbringen können, geplant.