Barracuda-Verkauf: Stadt Klosterneuburg muss zustimmen

Anfang September wurde die NÖN auf ein Verkaufsinserat des Barracuda-Resorts aufmerksam. Ein Verkauf kann aber nur mit der Zustimmung der Stadt erfolgen.

Christoph Hornstein
Christoph Hornstein Erstellt am 22. September 2021 | 04:16
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Die Stadtgemeinde werde sich bei einem Besitzerwechsel nicht querlegen: Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager.
Foto: VP

Dem Barracuda-Resort im Strandbad dürfte ein Wechsel des Besitzers bevorstehen. Einer Annonce auf einer Verkaufsplattform zufolge soll es verkauft werden, denn um 450.000 Euro wird die Freizeit-Oase angeboten. So leicht wird das aber nicht gehen, denn da hat die Stadtgemeinde noch ein Wörtchen mitzureden.

Das bestätigt auch Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager. Vertraglich ist nämlich ausgemacht, dass bei Wechsel des Besitzers eine Zustimmungsverpflichtung seitens der Stadtgemeinde besteht. Bis dato ist die Stadtgemeinde von einer Verkaufsabsicht aber offiziell nicht informiert.

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Schmuckenschlager: Stadt wird sich nicht querlegen

„Offiziell wissen wir noch nicht, ob verkauft werden wird. Sollte es aber dazu kommen, erwarten wir, dass die Geschäftsführung an uns herantritt“, so der Bürgermeister. Für Schmuckenschlager könnte es sich bei dem Verkaufsangebot ja auch um eine Markterkundung des Wertes der Immobilie handeln.

Falls es zu einem Verkauf kommen sollte, wird sich die Stadtgemeinde aber nicht querlegen. „Wir werden nicht ausschließen, dass mit einem neuen Vertragspartner eine neuerliche Kooperation geschlossen wird“, meint Schmuckenschlager.

Verkaufsabsichten auch wegen anderen Pächtern

Der Barracuda-Geschäftsführer Michael Müllner-Baatz betont im NÖN-Gespräch, dass der Grund für die Verkaufsabsichten nicht auf Geldprobleme zurückzuführen ist: „Wir strecken nur einmal unsere Fühler aus. Wenn wir den Richtigen finden und das auch für die Stadtgemeinde passt, kann man an einen Verkauf denken.“ Interessenten gäbe es immer wieder, aber einen konkreten Käufer habe man derzeit nicht.

Ein Grund für die Verkaufsabsicht seien auch die vereinzelten Konfrontationen mit anderen Pächtern. Müllner-Baatz: „Da gibt es so drei bis vier Leute, denen es man nicht rechtmachen kann.“