Strandbad-Saison geht 2020 nicht baden. Klosterneuburg: Neue Lockerungen machen 500 Saisonkarten und Spielraum für Stadt möglich.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Juli 2020 (03:08)
Das beliebte, an der Donau gelegene Strandbad in Klosterneuburg freut sich über die Lockerungen und kann nun 500 Saisonkarten ausgeben.
Zeillinger

Seit Freitag werden im Strandbad Klosterneuburg auch Saisonkarten ausgegeben – vorerst begrenzt auf 500 Stück. Sie sollen vor allem den Jugendlichen kostengünstiges Freizeitvergnügen im Sommer ermöglichen. Anlass sind die Lockerungen, vor allem der Fall der Zehn-Quadratmeter-Richtlinie. Auch der Bootsverleih steht wieder zur Verfügung.

Mit Wegfall der Zehn-Quadratmeter-pro-Person-Regelung kann das tägliche Badegästekontingent von derzeit maximal 2.000 vorerst auf 2.500 angehoben werden. Somit hat man sich entschlossen, 500 Saisonkarten auszugeben. 300 davon sollen an Klosterneuburger Jugendliche ausgegeben werden. Die Stadt schafft so die Möglichkeit, für wenig Geld das Bad und die sich hier bietenden, vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen.

Die gebotenen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen bleiben weiterhin aufrecht, also limitierter Zugang zu den Becken, ein Meter Abstand außerhalb des Wassers, auf den Liegewiesen und innen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist generell nicht mehr notwendig, die Empfehlung bleibt jedoch für die Sanitäranlagen aufrecht, da hier der Ein-Meter-Abstand nicht immer eingehalten werden kann.

Stufenweise Lockerung für das Strandbad

Der Chefbademeister vom Tag hat die Entscheidung darüber inne, wie viele Tagesgäste eingelassen werden können – in Abhängigkeit der tatsächlichen Arealauslastung unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen. Parallel zu den weiteren Entwicklungen rund um Covid-19 und den Vorgaben der Bundesregierung soll auch im Strandbad Klosterneuburg stufenweise gelockert werden. Die Situation wird durch die Bäderverwaltung der Stadt laufend neu bewertet.

Andreas Fuchshuber: „Wir hoffen auf eine gesunde und sichere Saison 2020.“
Stadtgem./Zibuschka

„Eine Saison, wie wir sie noch nie hatten und die uns sicher noch vor Herausforderungen stellen wird“, so Andreas Fuchshuber, Leiter der Bäderverwaltung. „Vor allem, da der Sommer seit der Öffnung am 29. Mai ja noch gar nicht richtig begonnen hat. Wir hoffen jedoch trotzdem auf eine gelungene, vor allem aber gesunde und sichere Saison 2020.“ Die Stadtgemeinde ist froh über jeden Spielraum, der sich auftut, um auch in diesem Jahr maximalen Bade- und Freizeitspaß für die Bevölkerung zu gewährleisten.

Dank Lockerungen und hoher Flexibilität soll die schrittweise Annäherung an den Normalbetrieb gelingen – und das Strandbad somit nicht baden gehen.