Dienst auch am Sonntag. Lang genug haben sich die Bewohner und Besucher des Strombads über schmutzige WCs und überquellende Mistkübel geärgert. Jetzt reagiert die Stadtgemeinde schnell.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 13. Juli 2017 (05:32)
NOEN, Martina Paul
Zu wenig Mistkübel im Strombad? Nicht nur die Kübel gehen über. Neben den Mistkübeln werden stinkende Restmüllsäcke abgelagert, weil in den Kübeln kein Platz mehr ist.

Wochenlang prasselten Proteste der Kritzendorfer über den Zustand des Strombads zum Wochenende in die Klosterneuburger NÖN-Redaktion. Grund des Anstoßes waren die Verschmutzung der öffentlichen WCs und die mangelhafte Müllabfuhr. (Die NÖN berichtete in der Vorwoche.) Nun scheint eine Lösung gefunden worden zu sein. Ab jetzt wird auch am Sonntag Personal eingesetzt.

„Seit gestern ist Personal vor Ort und wird nun jeden Sonntag vor Ort sein“, war in einer Aussendung der Stadtgemeinde an die NÖN zu lesen. Die Stadtgemeinde Klosterneuburg sei an einem ungetrübten Sommer für die Bewohner der traditionsreichen Badesiedlung interessiert. Daher wurden vonseiten der zuständigen Abteilung – der Bäderverwaltung –, des Stadtamtsdirektors und des Personalamts binnen kürzester Zeit nun alle Voraussetzungen geschaffen und der zusätzliche Personaleinsatz genehmigt. „Damit sollte das Müll- und WC-Problem gelöst sein. Die Stadtgemeinde wünscht schöne, stressfreie und sommerliche Monate im Strombad“, war aus dem Rathaus zu hören.

Die schnelle Reaktion überrascht selbst die Bewohner der Badesiedlung: „Wir hätten nicht gedacht, dass die Stadtgemeinde so rasch reagiert.“

Jetzt gelte es aber abzuwarten, ob diese Maßnahme auch greift, um Zustände wie beim Streik der Müllabfuhr in Neapel in Zukunft zu vermeiden, so die vorerst dankbaren Bewohner der Badesiedlung, die die Situation weiter beobachten werden.