Photovoltaik boomt in Klosterneuburg

Erstellt am 27. Juli 2022 | 04:33
Lesezeit: 3 Min
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Umweltgemeinderat Stadtrat Leopold Spitzbart und Vizebürgermeister Roland Honeder (v.l.) bei der PV-Anlage beim Wasserbehälter Kollersteig.
Foto: Schuh-Edelmann
Die Stadtgemeinde baut ihre 20. PV-Anlage im Bereich des Hauptpumpwerks der Wasserversorgung.
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Seit zwölf Jahren arbeiten Vizebürgermeister Roland Honeder und Stadtrat Leopold Spitzbart daran die Stadtgemeinde unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen, um lokale Wertschöpfung und die Versorgungssicherheit mit Energie zu erhöhen und den Klimawandel zu bekämpfen. In der letzten Sitzung des Stadtrates wurde nun der Bau einer 48 KWp großen Photovoltaikanlage in der Nivenburggasse beschlossen.

Die neue Anlage soll, so wie bereits beim Hochbehälter Kollersteig auf der begrünten Decke des Wasserbehälters errichtet werden. Die Grundidee dieser Anlage ist, den erzeugten Strom zur Gänze im daneben liegende Zentralpumpwerk zu verbrauchen.

Auch die dauernde Informationsarbeit der Stadtgemeinde hat sich bezahlt gemacht. Neben der Gemeinde waren nämlich auch die Klosterneuburger Bürgerinnen und Bürger sehr aktiv beim Ausbau der alternativen Energieerzeugung.

„Seit zwölf Jahren arbeite ich mit dem Team der Volkspartei Klosterneuburg daran, die Versorgungssicherheit der Stadt mit ökologischen Energiequellen zu erhöhen.“ Roland Honeder

Alleine im vergangenen Jahr wurden 90 PV-Anlagen in privaten Haushalten und Unternehmen installiert, was insgesamt zusätzlich 927 Kwp Leistung und damit Ökostrom für etwa 250 Haushalte brachte. Auch die Stadtgemeinde arbeitet weiter an der Errichtung von PV-Anlagen. Neben der Wasserversorgung soll bald auch im Bereich der Kompostierungsanlagen eine weitere PV-Anlage errichtet werden.

„Seit zwölf Jahren arbeite ich mit dem Team der Volkspartei Klosterneuburg daran, die Versorgungssicherheit der Stadt mit ökologischen Energiequellen zu erhöhen“, so Honeder.

Bei jeder Gelegenheit erläutere er, was die Beweggründe dafür sind. Das wäre erstens ein Beitrag zur lokalen Versorgungssicherheit, zweitens die Schaffung lokaler Wertschöpfung, drittens ein Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und viertens größere Unabhängigkeit von undemokratischen Staaten wie Saudi Arabien und Russland. Honeder: „Alle diese Gründe sind heute aktueller denn je.“

Schritt zur Senkung des ökologischen Fußabdrucks

Umweltgemeinderat Stadtrat Leopold Spitzbart ergänzt: „Mit dem Beschluss des Stadtrates die 20. PV-Anlage zu errichten setzt die Gemeinde wieder einen Schritt Richtung Nachhaltigkeit und zur Senkung des ökologischen Fußabdruckes der Stadt.“

So wäre in den letzten Jahren sowohl in die Produktion erneuerbarer Energien als auch in die Energieeinsparung wie zum Beispiel den Ausbau der LED-Beleuchtung oder thermische Sanierungen investiert worden.

Spitzbart: „Nach dem Motto: Was wir an Energie einsparen, müssen wir nicht durch erneuerbare Quellen erzeugen, wollen wir diesen Weg entschlossen weiter gehen.“

Honeder und Spitzbart freuen sich abschließend: „Mit der Errichtung der PV-Anlage wurde Firma Gutenthaler beauftrag. Das seit 85 Jahren in Klosterneuburg heimische Elektrounternehmen ist Spezialist für Photovoltaik und Elektrotechnik und bietet 15 Mitarbeitern Arbeit. Somit gibt es auch hier eine regionale Wertschöpfung.“

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