Fischsterben im Weidlingbach: Grüner Appell an Bürger

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:47
Lesezeit: 2 Min
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Die Grüne Weidlingbacher Gemeinderätin Eva-Maria Feistauer am Ort der Umweltsünde.
Foto: privat
Trübe Flüssigkeit verunreinigt das Bachwasser und dezimiert den Fischbestand. Grüne bitten um Mithilfe der Bevölkerung.
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Die beschauliche und naturbelassene Katastralgemeinde entwickelt sich immer wieder als illegales Eldorado für Umweltsünden. Zum Einen nutzen, ganz offensichtlich ortsfremde Umweltsünder, den beschaulichen Ort am Rande des Wienerwaldes zu illegalen Müllabladungen, zum anderen muss immer wieder Umweltalarm wegen der Verschmutzung des Weidlingbaches und dem dadurch verursachten Fischsterben gegeben werden.

So auch wieder am Sonntag, 16. Jänner 2022, als eine trüb-milchige Flüssigkeit das Bachwasser verunreinigte und verendete Fische an der Oberfläche trieben. Da auch ein penetrant übel riechender Gestank die Verunreinigung begleitet, vermuten die Anrainer des Baches, dass es zu einer unerlaubten Einleitung von Fäkalien gekommen ist.

„Nur durch Handeln können wir eine intakte Natur für die nächsten Generationen erhalten.“ Sepp Wimmer Fraktionschef „Die Grünen“

Sie verständigten Ortsvorsteherin Traude Balaska, die Grüne Weidlingbacher Gemeinderätin Eva-Maria Feistauer und die Polizei, sowie die Pächter des Weidlingbaches in diesem Bereich. Es wurden Wasserproben entnommen und die verendeten Fische sichergestellt.

Der Grüne Fraktionschef Sepp Wimmer dazu: „Obwohl die Verantwortlichen alles erdenklich Mögliche unternehmen, um illegale Ablagerungen zu verhindern und den Weidlingbach sauber und naturbelassen zu erhalten, zieht die kleine Katastralgemeinde, offensichtlich aufgrund ihrer Abgeschiedenheit, immer wieder verantwortungslose Personen an, die die Umwelt als ihre persönliche Entsorgungsdeponie missbrauchen.“

Da solche Menschen von sich aus, nur sehr selten ihr gesetzwidriges Verhalten ändern würden, ersuchen die Grünen um erhöhte Aufmerksamkeit der Mitbevölkerung und um Mitteilung an die Ortsvorstehung, an die Politik, oder gleich an die Polizei.

Wimmer abschließend: „Nur durch das Handeln aller Umweltbewussten können wir eine intakte Natur für die nächsten Generationen erhalten.“

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