Corona-Maßnahmen: Hilfe für Klosterneuburger Wirtschaft. Bürgermeister Schmuckenschlager, Volkspartei und NEOS schnüren Hilfspaket für Unternehmer der Stadt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. März 2020 (04:42)
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Unter dem Motto „Heute schon an Morgen denken“ planen Volkspartei Klosterneuburg und NEOS die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur Unterstützung und Stärkung der heimischen Wirtschaft. Im Fokus steht dabei die Überarbeitung des Budgets für das laufende Jahr 2020 im Hinblick auf die notwendige Krisenbewältigung.

Als Sofortmaßnahme sollen etwa die Mieten für Geschäftsimmobilien der Stadtgemeinde auf Antrag bis zu 100 Prozent nachgelassen werden. Zahlreiche Unternehmen haben ihr Geschäftslokal in einer Räumlichkeit der Stadtgemeinde, wie zum Beispiel in der Leopoldstraße oder auch in den Amtshäusern.

Sofortmaßnahmen sollen Wirtschaft helfen

Diese Maßnahme soll auch für die Pächter im Happyland sowie in den Bädern der Stadtgemeinde gelten. Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager setzt damit ein klares Zeichen: „Wir wollen mit dieser Maßnahme nicht nur direkt helfen, sondern hoffen auch, dass andere Vermieter und Verpächter unserem Beispiel folgen. So kann rasch und unbürokratisch Hilfe für die lokale Wirtschaft geleistet werden.“

Geplant ist ebenfalls die Rückführung der Tourismusabgabe auf Antrag, sofern diese nicht ohnehin ausgesetzt wird. Auch die Stundung von Gemeindeabgaben auf Antrag ohne Verzinsung.

Weiterhin soll es keine Gebührenerhöhungen geben. Und zuletzt soll es eine Neubewertung aller städtischen Großvorhaben und bestmögliche Mittelumschichtung auf Projekte, die eine Direktvergabe von Aufträgen an Klosterneuburger Betriebe ermöglichen, geben.