Kampf um NEOS-Stimmen: „Ich will verändern“. Die Klosterneuburger Darius Djawadi und Gemeinderat Walter Wirl kämpfen um NEOS-Stimmen.

Von Daniel Lohninger und Christoph Hornstein. Erstellt am 23. August 2017 (04:00)
NOEN, NÖN Archiv
Darius Djawadi (l.) und Gemeinderat Walter Wirl sind die zwei Klosterneuburger, die für die NEOS in den Wahlkampf ziehen.

Jetzt haben auch die NEOS ihre Wahlkreisliste erstellt. Spitzenkandidat der Bezirke St. Pölten-Stadt, St. Pölten-Land, Tulln und Lilienfeld ist der 43-jährige Christian Watzl aus Pyhra. Er sitzt dort im Gemeinderat, in den die NEOS vor zwei Jahren mit insgesamt vier Mandataren eingezogen sind. Auf Platz zwei im Wahlkreis NÖ-Mitte geht der 20-jährige Darius-Angelo Djawadi aus Klosterneuburg ins Rennen, der Klosterneuburger Gemeinderat Walter Wirl ist in der Wahlkreisliste der NEOS an vierter Stelle gereiht.

„Die alteingesessenen Parteien sind der Ursprung des Stillstandes. NEOS braucht es mehr denn je“, gibt Watzl als Motto für den Wahlkampf aus.

Der an zweiter Stelle gereihte Klosterneuburger Darius Djawadi scheint von seinem Platz auch überrascht zu sein: „Ja, das ist sehr weit vorne, aber das zeichnet die NEOS auch aus, dass ich, ungeachtet meiner Jugend, so weit vorne bin.“

Kontakte aktivieren und Gespräche führen

Der 20-Jährige ist Realist genug und rechnet nicht mit einem Nationalrats-Mandat. „Um das geht es mir auch gar nicht. Ich will in der Politik etwas machen und verändern.“

Den NEOS-Gemeinderat Walter Wirl findet man nach Djawadi an der vierten Stelle. „Man hat natürlich keine Chance, in den Nationalrat zu kommen, aber was als Quereinsteiger reizvoll ist, ist, die politische Maschinerie kennenzulernen, Kontakte zu aktivieren und Gespräche zu führen, um seine eigene Position glaubwürdig und an unterschiedlichen Zielgruppen wiederzugeben“, so der NEOS-Gemeinderat.